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Neuer Kleingärtnerverband will andere Akzente setzen

Pachtverträge Neuer Kleingärtnerverband will andere Akzente setzen

Zehn Vereine mit etwa 400 Kleingärtnern zählt der neue Kleingärtnerverband 2015 Borna/Geithain/Rochlitz. Er wurde im vorigen Jahr gegründet und ist eine Folge aus den Auseinandersetzungen im Regionalverband der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz.

Rolf Steinert.
 

Quelle: Frank Prenzel

Borna/Geithain. Zehn Vereine mit etwa 400 Kleingärtnern zählt der neue Kleingärtnerverband 2015 Borna/Geithain/Rochlitz. Er wurde im Vorjahr gegründet als eine Folge aus den Auseinandersetzungen im Regionalverband der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz, als dort der seinerzeitige Geschäftsführer Rolf Steinert seinen Posten räumen musste. Steinert ist mittlerweile Kopf des neuen Verbandes, als dessen Mitglieder er unter anderem die Vereine „Vorwärts“ in Pegau sowie „Auenblick“ in Hausdorf bei Colditz nannte. Allerdings hat das Matthias Müller, Chef der Pegauer Sparte, ganz klar dementiert. Ein Austritt aus dem bestehenden Verband komme nicht in Frage. Und schon gar kein Wechsel in den neuen, da die Probleme eben in der Person Steinert bestehen.

Der Kleingärtnerverband wolle etwas andere Akzente setzen als der Regionalverband. Die Mitgliedsvereine seien ausschließlich Vereine, die mit der Arbeit des Regionalverbandes unzufrieden seien. So sei es in seinem Verband üblich, dass die Gartenvereine ihre Pachtverträge direkt mit den Grundstückseigentümern abschließen, sagt Steinert. Dass sei ein Unterschied zum Regionalverband, der das für seine Mitgliedsvereine übernehme. Was die heiß diskutierte Gemeinnützigkeit der Kleingartenvereine anbelange, liest der Kleingärtnerverband das Bundeskleingartengesetz (BKG) etwas anders. Steinert: „Da steht nichts von je einem Drittel Fläche für die Laube, für Erholung und für den Anbau von Obst und Gemüse drin.“ Das sei lediglich eine Direktive des Landesverbandes der Kleingärtnern. Im BKG sei lediglich davon die Rede, dass der Garten zur Eigenversorgung mit Obst und Gemüse zu nutzen sei. Zudem müsse die Gemeinnützigkeit einem Urteil des sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen zufolge nur aller fünf Jahre überprüft werden.

Steinert betont, dass der neue Kleingärtnerverband ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Das gelte auch für die regelmäßige Erstellung von drei bis vier Gartentipps pro Woche auf der Homepage des Verbandes.

Zu den Akteuren im Regionalverband zieht Steinert einen deutlichen Trennungsstrich. „Wir wollen mit denen nicht zusammenarbeiten.“ Inwieweit sein Verband Mitglied im Landesverband werde, sei noch unklar. „In den nächsten drei Jahren sicher nicht.“

Von Nikos Natsidis

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