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Borna Neuer Spielplatz in Rötha eingeweiht
Region Borna Neuer Spielplatz in Rötha eingeweiht
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14:21 19.05.2015
Hans-Joachim Keil (vorne r.) übergibt das Tüv-Protokoll offiziell an Uwe Herrmann, die Kinder wollen einfach nur spielen. Quelle: Gislinde Redepenning

Heute. Morgen" im Park offiziell eingeweiht.

In Vertretung von Bürgermeister Ditmar Haym (parteilos) und der Stadtverwaltung übergab Stadtrat Hans-Joachim Keil (SPD) unter großem Beifall das Tüv-Protokoll an Initiator Uwe Herrmann, der das Vorhaben gemeinsam mit den engagierten Familien Kuhnhardt, Löschner, Proft, Schwittay und natürlich mit allen "Herrmännern" auf die Beine gestellt hat. Sie wollen sich künftig auch um die Pflege kümmern.

2011 wurde der alte Spielplatz zurückgebaut, den Kindern fehlte seitdem ein wichtiger Anlaufpunkt. "Mit viel Eigeninitiative ist jetzt ein Kleinod entstanden, das den Naturcharakter des Parks aufwertet", so Keil. Der Spielplatz passe mit seinen naturnahen Materialien hervorragend ins Ambiente, die Streuobstwiese gleich in der Nachbarschaft lade zum Verweilen und natürlich zum Spielen und Toben ein. Der Nachwuchs könne jeden Tag etwas Neues entdecken.

"Die erste Abnahme gestaltete sich problematischer als erwartet", gestand Uwe Herrmann, der seinen Dank an alle beteiligten Helfer, Unterstützer als auch an die kooperative Stadtverwaltung schickte. Auch die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Grüne) habe einen wesentlichen Obolus aus ihrem Initiativfonds beigetragen, in dem seit einigen Jahren die Diätenerhöhungen beteiligter Mandatsträger zur Förderung sozialer, antirassistischer und ökologischer Projekte in Sachsen landen.

Beim ersten Besuch des Tüv wurden Mängel festgestellt, manche nachvollziehbar, andere eher nicht. Selbstverständlich wurden alle beseitigt, an Kletterspiel, Wippe und Waldschrat ist nichts mehr zu beanstanden. "Zum Beispiel bewegte sich die Wippe über einen runden Holzstumpf, da bestand die Gefahr, dass die Kinder ihre Füße einklemmen könnten", erklärte Herrmann. Abhilfe kam "maßgeschneidert" aus der Nachbarschaft: Metallbau Rötha fertigte ein Gestell, in dem der Stumpf sicher befestigt ist.

Holzkünstler Raik Zenger aus Bad Düben, dem der nachhaltige Umgang mit seinem Rohstoff als auch dessen Herkunft wichtig ist, passt mit seiner Arbeit hervorragend ins Konzept: Er fertigte einen kauzigen Waldschrat, im Tüv-Gutachten kurzerhand "Gegensprechanlage" genannt. Über ein rund 40 Meter langes, in der Erde verborgenes "Sprachrohr" können nicht nur die Kinder ihre Worte und Nachrichten weiterleiten, die dann erstaunlich klar aus dem hölzernen Gesellen heraus ertönen.

Anne, Pauline und ihre Freunde, die den Bau miterlebt und die Geräte längst ausprobiert haben, dürfen sich auf Zugaben freuen: "Es gibt weitergehende Ideen, Sitzgelegenheiten einzurichten und ein Weidenhäuschen", verspricht Herrmann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2014
Gislinde Redepenning

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