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Borna Neuer Sprengtermin "unklar"
Region Borna Neuer Sprengtermin "unklar"
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15:58 29.10.2012

Doch das ist jetzt auch vom Tisch. „Bei einer Sprengung könnte der unmittelbar benachbarte Mast beschädigt werden. Daher werden die verschiedenen Szenarien eines Rückbaus des Sendemasts durchgespielt. Ob und wann eine Sprengung stattfindet, ist zurzeit unklar", sagte von Wagner.

Der Wiederauer Sender wurde am Sonntag 80 Jahre alt, einst galt er als höchstes Bauwerk in Ostdeutschland. Doch schon seit Jahren nutzt die Deutsche Telekom AG den größeren der beiden Masten – er ist 236 Meter hoch – nicht mehr, weil der letzte analoge Sender abgeschaltet wurde. Nur der kleine Bruder, 212 Meter groß, verbreitet bis heute UKW-Programme.

Die Telekom entschied sich für den Abriss des nicht mehr gebrauchten Turmes. Wie berichtet sollen zwei der drei Seilabspannungen an definierten Stellen gesprengt werden. Durch den Zug der verbleibenden dritten Abspannung soll die Fallrichtung vorgegeben werden. Ein vorbereitetes Fallbett soll den Aufprall mindern. Doch der zweite Mast in unmittelbarer Nähe macht offensichtlich die Sache schwierig. Planung und Vorbereitung seien dadurch besonders aufwendig, so die Telekom.

Das Thema bewegt die Gemüter. Ein Leser wandte sich per Mail an die LVZ, um den genauen Sprengtermin zu erfahren. Er schrieb: „Es gibt ja noch etliche Vorbereitungen zu treffen: Urlaub einreichen, alte Videokamera rauskramen, Akkus aufladen..." Das hat nach aktuellem Stand der Dinge wohl noch Zeit.

Claudia Carell-Domröse

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