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Neuer Strandabschnitt am Hainer See eröffnet

Neuer Strandabschnitt am Hainer See eröffnet

Jetzt gibt es auch am Nordufer des Hainer Sees Strände aus feinem Sand. Zwei rund 200 Meter lange Abschnitte, die Seebetreiber Blauwasser anlegen ließ, wurden jetzt eingeweiht.

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Beim Planschen fürs Foto am neuen Strand: Böhlens Bürgermeisterin Maria Gangloff (Linke) und die Blauwasser-Mitarbeiterinnen Gabi Schink, Claudia Müller, Ilka Kunze und Valeska Költzsch ( von links).

Quelle: Jens Paul Taubert

Der Sommer kann kommen. Und das mit großem Bahnhof, was zeigt, welche Bedeutung die Seeanlieger-Gemeinden dem öffentlichen Badevergnügen im ehemaligen Tagebau zumessen. Alle fünf Bürgermeister der Städte und Gemeinden, die zum Zweckverband für die Planung und Erschließung der Witznitzer Seen gehören, durchschnitten gemeinsam das Band zum Strand. Das dabei entstandene Foto hat eine historische Dimension. Denn mindestens vier der fünf beenden demnächst ihre Amtszeit. Henry Graichen (CDU/Neukieritzsch) wird Landrat, Maria Gangloff (Linke/Böhlen), Ditmar Haym (parteilos/Rötha) und Jürgen Frisch (parteilos/Espenhain) hören auf. Über Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) entscheiden die Wähler im zweiten Wahlgang am 28. Juni.

Den Erholung und Entspannung suchenden Badegästen dürfte anderes wichtig sein. Sie erreichen die beiden Strandabschnitte bequem entweder zu Fuß oder mit dem Rad. Wer mit dem Auto kommt, muss vom Parkplatz an der Zubringerstraße zum Nordufer 400 bis 500 Meter laufen. Mit den Dünen ähnelnden besandeten Hügeln, den Durchgängen zum Ufer und dem angepflanzten Strandhafer versprüht das Gelände ein wenig Ostseeatmosphäre. Die Strände sind unbeaufsichtigte reine Naturstrände, die jeder Badegast auf eigene Gefahr benutzt, sagt Valeska Költzsch von Blauwasser. Das einzig künstliche im aufgeschütteten Sand sind Pfosten für ein Volleyballnetz. Papierkörbe gibt es keine, auch eine Toilette ist nicht vorhanden. "Wir appellieren an die Leute, ihren Müll wieder mitzunehmen", sagt Blauwasser-Mitarbeiterin Sarah Günther. Die Strände würden weder regelmäßig gepflegt noch bewacht. Bis es eine öffentliche Toilette gibt, wird noch einige Zeit ins Land gehen, die soll erst im Zusammenhang mit dem hier noch geplanten Wassersportzentrum errichtet werden. Für den äußersten Notfall gibt es am nahe gelegenen Campingplatz eine Toilette. an

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.06.2015
André Neumann

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