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Borna Neuer Verein in Borna stellt Europa in den Mittelpunkt seiner Arbeit
Region Borna Neuer Verein in Borna stellt Europa in den Mittelpunkt seiner Arbeit
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00:31 12.03.2018
Themen rund um die EU sind nur ein Puzzleteil für den Europa-Verein. Er will sich auch mit allen anderen europäischen Ländern beschäftigen. Quelle: dpa
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Borna

Von Borna in die weite Welt: Die Kreisstadt bekommt in den kommenden Tagen einen weiteren Verein, der sich des Themas Europa annehmen will. Erste Treffen gab es bereits, am 21. März soll er offiziell gegründet werden. „Es gibt zwar unzählige Vereine, aber nicht einen, der sich mit Europa beschäftigt“, sagt Iris Frieß, die zwar aus Frohburg kommt, aber mit einigen Bornaern den neuen Verein auf die Beine stellen will.

Unterstützung für Erasmus-Projekte

Laut der kürzlich in Form gegossenen Satzung hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die internationale Gesinnung zu fördern, Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und Völkerverständigung zu schaffen sowie das „demokratische Staatswesen“ zu fördern. Im Fokus steht zudem bürgerschaftliches Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Was alles noch etwas schwammig klingt, soll mit verschiedenen Projekten mit Leben gefüllt werden. So sind nach Aussage von Paul Janus, auch Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt, unter anderem Vorträge über europäische Staaten angedacht, Diskussionsrunden und Workshops zur europapolitischen Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Teilnahme an Projekten wie „Erasmus +“. Dieses noch relativ neue Programm der EU fördert vor allem die Mobilität von jungen Leuten, um im Ausland zu studieren, zu lernen oder internationale Zusammenarbeit zu erfahren.

Vorträge über die EU

„Uns geht es mit dem Europa-Verein Borna darum, über den Tellerrand zu gucken, Wissen zu vermitteln“, macht Edeltraud Lorenz deutlich. Die Vorsitzende der AG Sport hilft dem neuen Verein derzeit bei der Ausgestaltung der Satzung und der Geschäftsordnung. Viele Menschen würden über die Europäische Union und die zunehmende Globalisierung schimpfen, „aber beides hat durchaus positive Auswirkungen auf die hiesige Bevölkerung“, sagt sie. Auch Carlo Hohnstedter vom Kinder- und Jugendparlament, der ebenfalls künftig zum „Europa-Verein Borna“ gehört, hofft, dass mit den verschiedenen Aktionen und Projekten des Vereins Verständnis geschaffen werden kann. „Die EU ist in den vergangenen Jahren zunehmend in die Kritik geraten, dabei hat jeder die Chance, sie mitzugestalten.“ Eben das wolle der Verein erreichen.

Von Julia Tonne

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