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Neues Gerätehaus in Großstolpen: Bau startet nun erst 2018

Groitzsch Neues Gerätehaus in Großstolpen: Bau startet nun erst 2018

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Großstolpen beginnt erst 2018. Die Verzögerung ist dem fehlenden Fördermittelbescheid und mehr Planungszeit geschuldet. Das Gebäude soll aber noch Ende des nächsten Jahres übergeben werden.

Das alte Feuerwehrgerätehaus in Großstolpen muss noch etwas länger genutzt werden.

Quelle: Feuerwehr

Groitzsch/Grossstolpen. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Großstolpen wird erst im nächsten Jahr beginnen. Die Verzögerung gab der Groitzscher Bürgermeister Maik Kunze (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung bekannt. Zum einen fehlt noch der Fördermittelbescheid, andererseits hätten die letzten Planungen mehr Zeit in Anspruch genommen, als erwartet. Ziel sei, das Gebäude dann noch Ende 2018 seiner Bestimmung und den Kameraden zu übergeben. Es soll an der Stelle errichtet werden, wo die abgerissene Agross-Werkstatt gestanden hat.

Dieses Projekt ist laut Stadtchef wieder ein Beispiel dafür, wie sich Investitionsvorhaben von Kommunen mittlerweile in die Länge ziehen. Das sei in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren noch ganz anders gewesen. Ernsthafte Vorbereitungen für ein neues Gerätehaus in Großstolpen betreibt die Kommune schon seit gut fünf Jahren, hatte Kunze Mitte Juli den Ortschaftsratsmitgliedern erklärt. Inzwischen sei das auf einem guten Weg, hatte er hinzugefügt. Zumal die Baugenehmigung bereits im Frühjahr eingetroffen war. Und schon zu diesem Zeitpunkt hatte das Projekt beim Städte- und Gemeindetag des Kreises auf Förderrang eins gestanden. Doch gerade der Bescheid dazu ist auch jetzt Anfang Herbst noch immer nicht im Rathaus eingetroffen. Die Stadt hatte laut Haushaltplan rund 360 000 Euro und damit ein reichliches Drittel der Kosten als Zuwendung beantragt. Ohne dieses Geld müssten die Kameraden in Großstolpen noch wesentlich länger auf das neue Domizil warten.

Im Etat sind für das Vorhaben zwei Jahresscheiben eingeplant, inklusive Förderung. Eigentlich sollten 2017 schon 305 000 Euro ausgegeben werden. Fürs nächste Jahr sollten 610 000 Euro folgen. Und da Groitzsch einen vorzeitigen Baubeginn beantragt hatte, hätte eigentlich mit den Ausschreibungen begonnen werden können. Aber höhere Kosten bei anderen Investitionen machen eine Umschichtung im Haushalt erforderlich, sodass die Verschiebung bei den Planungen fast gelegen kommt; es hilft der Kommune bei der Liquidität. Nun, so Kunze, sollen „möglichst viele Ausschreibungen parallel auf den Weg“ gebracht werden. Vorgesehen sei, die ersten Angebote über die Wintermonate einzuholen. Dann könnte, wenn alles funktioniert, „im zeitigen Frühjahr der Bau mit der Errichtung der Streifenfundamente und der Bodenplatte beginnen“.

Von Olaf Krenz

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