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Neues Gewerbegebiet geplant

Neues Gewerbegebiet geplant

Die Stadt Borna will ein neues Gewerbegebiet einrichten. Vorgesehen ist eine Fläche von 18 Hektar zwischen der neuen Autobahn 72 und der Leipziger Straße. Allerdings sollen hier nur die Voraussetzungen für ein Gewerbegebiet geschaffen werden, sagt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke).

Borna. Konkret gebaut wird erst dann, wenn ein Investor gefunden ist.

Es ist nicht so, dass es in Borna keine Gewerbegebiete gäbe. Und selbst auf dem größten Gewerbegebiet auf Bornaer Flur, das Areal Am Wilhelmschacht, das Anfang der 90er Jahre erschlossen wurde, gibt es noch freie Flächen. Da aber sieht die Stadt kaum noch Chancen, in absehbarer Zeit für Belegung zu sorgen. "Dort dürften wir nur nicht produzierendes Gewerbe ansiedeln", sagt die Oberbürgermeisterin. Andernfalls drohten der Stadt Rückzahlungsforderungen in Sachen Fördermittel.

Das wäre auf der Fläche, die sich zwischen der künftigen Autobahn und heutigen Ortsumfahrung sowie der Leipziger Straße befindet, nicht der Fall. Hier soll an der künftigen Autobahnabfahrt Borna-Nord eine weitere Abfahrt entstehen, die auch auf eine Gewerbefläche führt. Die Planungen dafür, so Luedtke, liegen vor.

Allerdings handelt es sich um Land, das aktuell noch mehreren Eigentümern gehört. Ein Hindernis, das bis zum Jahr 2016 überwunden sein soll. Bis dahin sollen entsprechende Verträge zum Erwerb der 18 Hektar abgeschlossen sein. Wie viel Kosten dann anfallen, ist allerdings ebenso unklar wie die Investitionssumme, die nötig ist, um aus dem Feld ein nutzbares Gewerbegebiet zu machen. Dabei gibt es derzeit noch keine konkreten Pläne über den Verlauf neuer Straßen oder die Installation der Beleuchtung.

Mit gutem Grund, sagt die Rathauschefin. "Da wollen wir auf die Bedürfnisse von Interessenten reagieren. Die könnten dann Interesse an großen und nicht von Straßen unterbrochenen Flächen haben, entsprechend denen das Gewerbegebiet hergerichtet werden könnte. Luedtke: "Da sind wir dann ganz flexibel." Und näher als dort könnten sich ein Unternehmen an der Autobahn kaum niederlassen

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.03.2013

Nikos Natsidis

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