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Borna Neues Profil für Deutzener Schweißgraben
Region Borna Neues Profil für Deutzener Schweißgraben
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16:26 11.05.2010
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Deutzen

Die Arbeiten stehen - entgegen anderer Informationen aus der Bevölkerung - nicht im Zusammenhang mit der eingeschränkten geotechnischen Standsicherheit, wegen derer das Sächsische Oberbergamt Freiberg Teile der Adria-Böschung hat sperren lassen. Wer durch die Deutzener Friedensstraße zum Kulturpark fährt, könnte dem Irrglauben verfallen, dass die durchlöcherte Buckelpiste zum Parkgelände durch eine neue Zufahrtsstraße ersetzt wird. Seit einigen Tagen beißen sich schwere Bagger entlang des Adria-Damms durchs Erdreich. Es wird keine neue Straße gebaut. Vielmehr setzt die Landestalsperrenverwaltung (LTV) ihre Arbeiten zur Erneuerung des Schweißgrabens am Speicherbecken fort. Die Arbeiten, so LTV-Sprecherin Sandra Kundel, „sind notwendig, um den Schweißgraben neu zu profilieren und damit die Funktionalität zu erhöhen". Der Schweißgraben (Sickergraben) ist dazu da, Grund- und Oberflächenwasser sowie Sickerwasser, das durch den Damm läuft, aufzufangen und in die Pleiße zu führen. Diese Entwässerung ist wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes, worin das Speicherbecken seine eigentliche Bestimmung findet. Mitarbeiter der Firma Eurovia errichten einen Wirtschaftsweg, der zu Kontrollfahrten der LTV dienen soll. Dafür wird derzeit massiv Erdreich ausgetauscht. Danach wird ein Geovlies verlegt und eine 30 Zentimeter dicke Schottertragschicht aufgebracht. Nur äußerlich ein schöner Radweg - zur freien Nutzung wird dieser nicht freigegeben. Die Koordination der Maßnahmen, die wegen der mangelnden Trittsicherheit am Adria-Damm, die sogenannte Setzungsfließgefahr (die LVZ berichtete), in Angriff genommen werden sollen, hat das Sächsische Oberbergamt Freiberg auf dem Tisch. Vor drei Wochen wurden Teile des Damms, speziell im südlichen und östlichen Bereich des Speicherbeckens gesperrt. „Die Hochwasserschutzfunktion des Speichers Borna ist trotz dieser Maßnahmen jederzeit gewährleistet. Auch kann die ‚Adria‘ bei Einhaltung der Verhaltensanforderung weiterhin gefahrlos durch Erholungssuchende genutzt werden", teilte der Sprecher des Oberbergamtes, Peter Horler mit.

Thomas Lieb

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