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Borna Neujahrsempfang der Stadt Borna
Region Borna Neujahrsempfang der Stadt Borna
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15:41 27.01.2013
Neujahrsempfang der Stadt Borna. Quelle: 26 225723
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Borna

Zudem erhielten der Wyhraer Feuerwehrchef Andreas Krötzsch, die Mitbetreiberin der Wyhraer Neuholländermühle, Barbara Artelt, und das Turntrainerinnenteam von Einheit Borna den Ehrenamtspreis.

Zum Auftakt gab es so gar eine Nationalhymne. Nicht die deutsche, aber immerhin war die Melodie der österreichischen Nationalhymne zu hören, als der Männerchor Eula den Neujahrsempfang mit dem Lied „Brüder reicht die Hand zum Bunde" eröffnete. Die sangesfreudigen Männer sorgten mit dem Lied, das verbreitet Mozart zugeschrieben wird, jedenfalls für einen positiven Grundton. Den schlug auch Oberbürgermeisterin Luedtke vor den Besucher an, unter denen sich Landrat Gerhard Gey (CDU) zwar nicht befand, dafür aber die neue Altenburger Kreischefin Michaele Sojka (Linke). Erwartungsgemäß verwies die Rathauschefin auf die Großprojekte, die im letzten Jahr in Borna fertiggestellt wurden: die Glück-auf-Sporthalle, bei deren Eröffnung 1500 Besucher vor Jahresfrist das Gastspiel der Bundesliga-Frauen des Handballclubs Leipzig (HCL) verfolgten, das Jahnbad, „das aus dem Vereins- und Schulschwimmen nicht mehr wegzudenken ist" und dessen Auslastung eine zweiten Schwimmhallenneubau rechtfertigen würde und nicht zuletzt den Anbau am Teichgymnasium.

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Nicht zu vergessen die Erweiterung der Kindertagesstätte „Regenbogenland" und den Anbau an der Mediothek. Insgesamt, so Luedtke, seien dabei unter Nutzung diverser Fördertöpfe 20 Millionen Euro verbaut worden. In den Ortsteilen seien der Ausbau der Eschefelder Straße in Wyhra und der Haupterschließungsstaße für die Siedlung Kesselshain und nicht zuletzt in Eula der Kirschallee zu nennen. Dass dabei „nur" 1,8 Million Euro investiert wurden, sie dennoch keine Ungleichgewichtigkeit. Von der neuen Dreifelderhalle und der umgebauten Schwimmhalle profitierten schließlich auch die Bewohner der Ortsteile. Ihr gehe es darum, „dass sich die Menschen wohler, sicherer und glücklicher fühlen können in unserer Stadt". Zum vorerst letzten städtischen Großprojekt, der Grundschule Nord, angesichts vom Unklarheiten über den Nutzungstermin in den letzten Wochen Gegenstand von Diskussionen, stellte Luedtke fest, „dass ich all die Stadträte verstehen kann, die eine neue Schule nicht in halbes Jahr leerstehen lassen wollen". Sie gehe davon aus, dass die neue Clemens-Thieme-Grundschule in den Winterferien bezogen werden kann – sofern nicht eine Genehmigungsbehörde ihr Veto einlegt. In diesem Jahr steht der Ausbau zweier Straßen im Mittelpunkt.

So soll mit dem Ausbau der Mühlgasse sowie der Geschwister-Scholl-Straße zum Bockwitzer See begonnen werden. Dabei gehe es auch um die Anbindung von Dittmannsdorf, weshalb die Zusammenarbeit mit der Stadt Kitzscher nötig sei. Zudem werde der so genannte Masterplan für den Breiten Teich weiter umgesetzt. Konkret vorgesehen sind nach Angaben der Oberbürgermeisterin Bewegungsinseln, ein Grillplatz und Ruhezonen. Außerdem soll das Bornaer Mammut, im Jahr 1908 in Borna entdeckt und im Krieg im Leipziger Grassi-Museum zerstört, als Spielgerät wiederauferstehen. Der Stadtratsbeschluss zum Freibad werde umgesetzt. Es werde die „Planung bis zur Leistungsphase drei erfolgen, um dann dem Stadtrat vorzuschlagen, diese Planung umzusetzen". Luedtke kündigte weiter an, dass die Leitbilddiskussion in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Ein großer Höhepunkt werde das erste Lutherfest Ende August/Anfang September.

Nikos Natsidis

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