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Neukieritzsch: Streit zwischen Gemeinde und Sportfreunden beigelegt

Betriebskosten Neukieritzsch: Streit zwischen Gemeinde und Sportfreunden beigelegt

Die Gemeinde Neukieritzsch und der Verein Sportfreunde Neukieritzsch haben einen über ein Jahr andauernden Streit um die Zahlung eines Betriebskostenanteils beigelegt und Anfang dieser Woche eine Vereinbarung unterzeichnet. Damit endet ein mehr als einjähriges Tauziehen.

Die Neukieritzscher Kegler in der Parkarena.

Quelle: Thomas Kube

Neukieritzsch. Die Gemeindeverwaltung Neukieritzsch und der größte Sportverein des Ortes, die Sportfreunde Neukieritzsch, haben ihren Streit über die Zahlung anteiliger Betriebskosten beigelegt und Anfang dieser Woche eine Vereinbarung unterzeichnet. Damit endet ein mehr als einjähriges Tauziehen.

Vor einem Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, dass die einheimischen Vereine, die kommunale Einrichtungen nutzen, ein Viertel der Betriebskosten tragen müssen. Zuvor war die Nutzung von Vereinsräumen und Sportanlagen komplett kostenfrei. Die Sportfreunde Neukieritzsch hatten sich schon in den Debatten zuvor und auch danach gegen die neue Regelung gewandt und forderten eine Sonderregelung. Der Verein fürchtete durch anteilige Betriebskosten von gut 50 000 Euro, die auf die Mitgliedsbeiträge umgelegt werden müssten, einen erheblichen Mitgliederschwund.

Der Streit eskalierte im Sommer vorigen Jahres, als der Verein und die Gemeinde nur noch über ihre Anwälte miteinander sprachen. Nach einem letzten Gespräch im Spätsommer vorigen Jahres, das laut Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) „gründlich schief gegangen war“, verzichteten beide Seiten auf ihre Anwälte und suchten eine vernünftige Gesprächsbasis. Daraus entstand jetzt eine Übereinkunft, in der es bei den 25 Prozent Betriebskosten bleibt, wie sie der Gemeinderat beschlossen hat, mit der die vom Verein zu zahlende Summe aber dennoch reduziert wird. Dazu sei der Nutzungsvertrag mit den Sportfreunden für die Parkarena, die Außensportplätze und die Halle an der Schule komplett erneuert worden, wie Hellriegel sagt. Die Kostenersparnis kommt durch reduzierte Belegungszeiten zustande. „Ich bin zufrieden, dass wir das hingekriegt haben“, sagte ein erleichterter Bürgermeister der LVZ.

Für den Verein hat der Streit um die Betriebskosten dennoch Spuren hinterlassen. Nach einer Beitragserhöhung für dieses Jahr verloren die Sportfreunde mehr als 200 Mitglieder, wie ein Vorstandsmitglied bestätigt. Jetzt gehören nur noch knapp 800 Frauen, Männer und Kinder zum Verein.

Von André Neumann

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