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Borna Neukieritzsch plant Geld für Ortsverbindung nach Kahnsdorf ein
Region Borna Neukieritzsch plant Geld für Ortsverbindung nach Kahnsdorf ein
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18:00 11.02.2019
Ungefähr hier könnte die neue Ortsverbindung von der Kreisstraße 7930 bei Kahnsdorf abzweigen. Am Horizont ist ein Funkmast in Neukieritzsch zu sehen. Quelle: André Neumann
Neukieritzsch/Kahnsdorf

In Neukieritzsch besteht vorsichtige Hoffnung, dass die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) tatsächlich noch in diesem Jahr mit den Planungen für eine Verbindungsstraße von der K 7930 bei Kahnsdorf beginnen könnte. Das habe der Bergbausanierer der Gemeindeverwaltung signalisiert, heißt es aus dem Gemeindeamt. Die Gemeinde hat daraufhin 25.000 Euro für Planungskosten im diesjährigen Etat reserviert.

Die Summe, das sagte Bürgermeister Thomas Hellriegel der LVZ, entspreche etwa den 15 Prozent, die die Gemeinde zur Planung für die Straße beisteuern muss.

Straße zwischen Kahnsdorf und Neukieritzsch schon lange gefordert

Die Gemeinde fordert von der LMBV seit langem die Wiederherstellung einer Ortsverbindungsstraße zwischen dem Ortsteil Kahnsdorf und dem Hauptort. Diese und weitere Straßen waren durch den Braunkohlebergbau weggefallen. Erst in den vergangenen Jahren ist aber Bewegung in die Sache gekommen. Im vorigen Jahr hatte die LMBV schließlich angekündigt, frühestens Mitte 2019 mit den Planungen für die Straße zu beginnen.

Die neue Ortsverbindung würde die jetzt mehr als sieben Kilometer lange Fahrstrecke zwischen Kahnsdorf und Neukieritzsch auf weniger als die Hälfte verkürzen. Sie würde oberhalb von Kahnsdorf von der Kreisstraße abzweigen und bei Neukieritzsch in die B 176 münden. Auf der Strecke muss die Pleiße überquert werden.

Von André Neumann

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