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Neukieritzscher kann jetzt offiziell Chef der Feuerwehr Großzössen sein

Satzung geändert Neukieritzscher kann jetzt offiziell Chef der Feuerwehr Großzössen sein

Bisher war die Mitgliedschaft in einer der Neukieritzscher Ortsfeuerwehren streng an den Wohnort gebunden. Das hat der Gemeinderat jetzt geändert und somit erst den Weg frei gemacht für den neuen Chef der Freiwilligen Feuerwehr Großzössen.

Die Gemeinde Neukieritzsch hat ihre Feuerwehrsatzung geändert.

Quelle: DNN

Neukieritzsch/Großzössen. Der Neukieritzscher Klaus Gassner kann jetzt auch ganz offiziell Chef der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Großzössen sein. Der Gemeinderat machte dafür mit einem auf der jüngsten Sitzung gefassten Beschluss den Weg frei.

Nach einem Passus in der Neukieritzscher Feuerwehrsatzung durfte man bisher nur dann Mitglied einer Ortswehr sein, wenn man auch in dem jeweiligen Ortsteil wohnte. Nach dieser Regelung konnte zum Beispiel kein Deutzener in einer der Neukieritzscher Ortsfeuerwehren mitmachen, weil es im Ortsteil Deutzen selbst keine gibt. Genauso durfte Gassner theoretisch nicht einmal Mitglied der Großzössner Wehr sein. Jetzt ist Paragraf 4 der Feuerwehrsatzung geändert worden, ab sofort kann Mitglied in einer der Ortsfeuerwehren werden, wer „den ständigen Wohnsitz in der Gemeinde Neukieritzsch“ hat. Nach der Satzungsänderung bestätigte der Gemeinderat die Wahl Klaus Gassners zum Wehrleiter in Großzössen und von Maximilian Petzold zu dessen Stellvertreter.

Klaus Gassner war im Mai in Großzössen gewählt worden. Der 64-jährige Rentner hat eine langjährige berufliche Karriere als Feuerwehrmann und Brandschutzexperte hinter sich. Erst viele Jahre in Tagebau-Werksfeuerwehren in Zwenkau und Cospuden, zuletzt bei großen Logistikunternehmen.

Gassner ist bestrebt, die Großzössener Ortsteilfeuerwehr wieder nach vorn zu bringen. Vor seiner Wahl drohte die vergleichsweise kleine Truppe mit derzeit elf Einsatzkräften auseinanderzubrechen. Grund war der Rücktritt des damaligen Wehrleiters Stefan Bruckmann aus beruflichen Gründen. In den eigenen Reihen fand sich kein Nachfolger, weil auch viele andere Kameraden beruflich eingespannt und viel unterwegs sind.

Vor wenigen Wochen ist der alte Feuerwehr-LO von Deutzen nach Großzössen gebracht worden, der jetzt noch fahrbereit gemacht werden muss. Schon bei der Eröffnung des neuen Feuerwehrgeräte- und Bürgerhauses in Großzössen vor zwei Jahren wurde mit dem Gedanken gespielt, die Großzössener Wehr als Wasserwehr für den Hainer See auszurüsten. Auch diesen Gedanken greift Gassner jetzt erneut auf, indem er andeutet, dass für diese Zwecke noch ein Boot beschafft werden soll. Der Platz dafür in der Garage ist vorhanden.

Von André Neumann

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