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Borna Nicht nur bedrucktes Papier
Region Borna Nicht nur bedrucktes Papier
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14:00 19.05.2015

Abschließende Erkenntnisse, so BWS-Geschäftsführer Sören Uhle, stehen aber noch aus.

Das hängt mit dem letzten Winter zusammen, der seinen Namen im Gegensatz zu seiner Vorgängern 2012 und 2013 nicht verdient hat. An sich gut für die meisten Menschen, aber wenig ergiebig, wenn es darum geht, möglichst belastbare Aussagen über das Heizverhalten vom Mietern zu ermitteln. Denn darum geht es der BWS, die die Wohnungen aus den 60er Jahren zu beispielhaften Unterkünften machen will, in denen etwa die Heizung ausgeht, wenn die Fenster aufgerissen werden. Uhle: "Wir sind noch in der Dokumentationsphase." Das Projekt , bei dem die Gewohnheiten der Mieter untersucht werden laufe schließlich insgesamt ein Jahr.

Untersucht werden Wohnungen Am Hochhaus 8 bis 12 und 18 bis 23. Alles andere als ein Zufall: Die Gebäude stehen in Ost-West- beziehungsweise Nord-Süd-Richtung, was bei der Untersuchung von Heizgewohnheiten von Bedeutung ist. Im Kern geht es um eine Vorhersage, wie in welcher Wohnung über das Jahr geheizt wird. Im Endeffekt, so der umtriebige BWS-Chef, gehe es um die Betriebskosten, deren Senkung schließlich für Mieter wie Vermieter erstrebenswert sei.

Uhle will mit den Erkenntnissen aber keineswegs nur für bedrucktes Papier sorgen. Vielmehr hat er die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit im Boot, mit der er ein Förderkonzept zustande bringen will. Mit ebenso moderner wie sensibler Technik soll es gelingen, den Energieverbrauch spürbar zu senken.

Wobei es der BWS nicht nur darum gehe, dass der einzelne Mieter die Ersparnis an der Höhe seiner Betriebskosten ablesen kann. Im Hochhausviertel, Zuhause von etwa 400 Leuten, ist der Leerstand nicht unbeträchtlich. Keine Frage, dass einer wie Uhle, der betriebswirtschaftliches Denken verinnerlicht hat, auch hier den Hebel ansetzen will.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.09.2014
Nikos Natsidis

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