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Noch keine Lösung fürs Bornaer Polizeirevier

Noch keine Lösung fürs Bornaer Polizeirevier

Bornas Polizeichef Andreas Müller, seit einem reichlichen Jahr im Amt, wird sich mit seiner Mannschaft weiter in Geduld üben müssen. Derzeit ist völlig offen, wann sich das Polizeirevier in Borna räumlich erweitern kann.

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Wunschvorstellung: Im Bornaer Polizeirevier kann man sich sehr gut vorstellen, das benachbarte Gerichtsgebäude (im Bild vorn) mit zu nutzen.

Quelle: Thomas Kube

Borna. Auf absehbare Zeit muss er wohl mit der Zweiteilung seines Hauses leben.

 

 

"Wir haben nach wir vor das Problem eines zu kleinen Hauses", greift Müller ein Thema auf, das ihn in Borna von Anfang an beschäftigt. "Ich hätte mir gewünscht, dass es schneller gelöst wird", so der 42-jährige Polizeioberrat. In der Grimmaer Straße in Borna sind die Bedingungen alles andere als zufriedenstellend. Die Situation im Sanitärbereich bezeichnet Müller als schlecht, sowohl die Räume zum Umkleiden als auch die Büros reichen nicht aus. Deshalb müssen wie seit Jahren schon 45 Polizisten vom früheren Revier in Geithain aus ihren Dienst versehen. "Da fallen Wege an, die Arbeitszeit kosten", sagt der Revierleiter, der insgesamt 181 Planstellen hat und im vorigen Jahr mit einer stabilen Besetzung arbeiten konnte. Auch die Informationsstrecken sind nicht ideal.

"Ich hätte gern ein Haus, in dem der gesamte Streifen- und Kriminaldienst unter einem Dach arbeiten kann, und es geht um ordentliche Arbeitsbedingungen", betont Müller. Derzeit sei aber nicht absehbar, wann sich etwas ändert.

Die Polizeidirektion Leipzig, zu der das Revier Borna gehört, brachte im Oktober vorigen Jahres eine Bedarfsanmeldung auf den Weg. Darin wird eine Erweiterung des Reviers am jetzigen Standort oder die Neuunterbringung (in landeseigener Liegenschaft) in Borna angezeigt. "Ziel ist es, den gesamten Personalbestand des Polizeireviers innerhalb eines Objektes unterzubringen", bekräftigt Andreas Loepki von der Polizeidirektion Leipzig. Die Außenstelle Geithain bliebe als Dienstort für drei Bürgerpolizisten erhalten. Das Innenministerium habe die Bedarfsanmeldung geprüft und bestätigt, das Papier sei in der Folge "zur Prüfung und gegebenenfalls Veranlassung" an den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement sowie ans Finanzministerium weitergeleitet worden. Sowohl im aktuellen und wohl auch im Doppelhaushalt 2015/16 seien aber keine Mittel eingestellt, um in Borna in das Revier investieren zu können. Bis auf Weiteres, so Loepki, würden daher am jetzigen Standort in Borna Maßnahmen des Bauunterhalts getroffen.

Müller bleibt aber optimistisch: "Wir sind mit der Polizeidirektion auf einem guten Weg", sagt er und hofft auf die Umsetzung der Pläne "in absehbarer Zeit". Der Staatsbetrieb sei jetzt am Zuge, zu entscheiden, ob ein Neubau oder der Umzug in ein vorhandenes Gebäude günstiger sei. Eine Option ist nach wie vor, das benachbarte Gerichtsgebäude für das Revier zu nutzen, da auch das Gericht aus allen Nähten platzt, eine neue Unterkunft herbei sehnt und nach dem früheren Pestalozzi-Gymnasium schielt. "Das ist eine von mehreren Optionen", erklärt Müller.

Der Polizeioberrat sagt, dass im technischen Bereich im vorigen Jahr einiges erreicht worden sei. Wie berichtet, wurden sechs alte Funkstreifenwagen ersetzt. Zudem erhielt das Revier 19 neue Laptops. Sie kommen auch in den Funkwagen zum Einsatz und erleichtern den Polizisten vor Ort die Arbeit. Neue Uniformen wurden an die elf Sicherheitswächter des Reviers ausgegeben, unter denen sich sieben Frauen befinden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.02.2014
Frank Prenzel

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