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Nordic-Walking-Tag in Gnandstein: Neuauflage nach Premierenerfolg

Nordic-Walking-Tag in Gnandstein: Neuauflage nach Premierenerfolg

Kühl, aber trocken war es am Sonnabend beim ersten Nordic-Walking-Tag der Leipziger Volkszeitung. Rund 230 Teilnehmer aus der gesamten Region absolvierten bei der Premiere in Gnandstein den Anfängerkurs beziehungsweise Strecken über fünf oder zehn Kilometer.

Gnandstein. Diese neue Veranstaltung in Partnerschaft mit dem Fremdenverkehrsverband Kohrener Land und der Barmer GEK soll 2014 fortgesetzt werden.

In ausgesprochen flottem Tempo steuerten die ersten Teilnehmer der Zehn-Kilometer-Strecke am Sonnabend gegen 11 Uhr auf dem "Verbotenen Weg" wieder auf Gnandstein zu. "Wunderbar, eine schöne Gegend, für solche Touren gut geeignet", lobte die 51-jährige Böhlenerin Iris Voigt. Der Nordic-Walking-Tag sei "eine gute Idee", bestätigte Heinz Neustedt aus Leipzig. Der 69-Jährige trainiert beim BSV AOK Leipzig und wollte sich im nicht so ebenen Kohrener Land auf die 17-Kilometer-Strecke des Rennsteiglaufes vorbereiten.

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Gnandstein. Kühl, aber trocken war es am Sonnabend beim ersten Nordic-Walking-Tag der Leipziger Volkszeitung. Rund 230 Teilnehmer aus der gesamten Region absolvierten bei der Premiere in Gnandstein den Anfängerkurs beziehungsweise Strecken über fünf oder zehn Kilometer.

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Teilnehmer der Fünf-Kilometer-Runde ließen sich da schon die Linsensuppe schmecken. "Lecker", bestätigte Kathrin Woda (44) aus Altenburg. Sie war gemeinsam mit Margitta Richter (63) gekommen, um einmal statt zu zweit in der Gruppe zu laufen. Am Ende waren sie zufrieden: "Wir sind nicht so schlecht." Als Technik-Tipp nahmen die Frauen mit, wie man am besten bergauf geht. Erfahrene Trainer leiteten die Teilnehmer jeweils an, dafür konnten engagierte Partner gewonnen werden. Von der Bornaer Physiotherapie Reinker begleitete Ariane Pfützner eine Gruppe auf der langen Tour, Martin Stöbe übernahm die fünf Kilometer. "Das ist eine willkommene Abwechselung zum Berufsalltag", erklärte der 31-Jährige. Er habe hier mit mehr Menschen Kontakt, könne Strecke und Region kennenlernen.

Teilnehmer auf den zehn Kilometern betreuten Daniel Goldmann und Günter Loth als Vertreter der Geithainer Physiotherapie Loth/Eichhorn. "Die Resonanz überrascht mich", erklärte Günter Loth. Aus Sicht des 59-jährigen Nordic-Walking-Lehrers sollten der Spaß und die Teilnahme am Sonnabend im Vordergrund stehen. "Eine gute Veranstaltung mit erstaunlich vielen Teilnehmern", urteilte Sepp Linsmayer vom Frohburger Geschäft "Sport Sepp". Der 75-Jährige ist seit acht Jahren Ausbilder für Nordic Walking und erklärte den Anfängern die Grundlagen dieser Sportart, bevor es auf einen Schnupperkurs ging.

 

 

Ein Heimspiel war die Veranstaltung für Margitta Koch, Bezirksgeschäftsführerin der Barmer GEK, Partner unserer Zeitung bei der Premiere. Die Streitwalderin macht hier oft Nordic Walking, meist mit einer Freundin. "Ein schöner Sport, man kann sich dabei unterhalten", findet die 58-Jährige, die die Fünf-Kilometer-Gruppe mit führte. Durch die Anleitung der Trainer könnten Teilnehmer ihre Technik überprüfen, hob sie hervor. "Die Resonanz ist riesig, das ist auch eine Herausforderung", so Koch. Bei der Premiere gesammelte Erfahrungen werden in die Organisation der folgenden Veranstaltungen einfließen, kündigte Regina Heinze an, sie ist Geschäftsstellenleiterin des Fremdenverkehrsverbandes Kohrener Land, ebenfalls Mitorganisator des Tages. "Wir freuen uns, wenn dieses sportliche Fest neben der LVZ-Wanderung unseren Veranstaltungskalender bereichert", so die 56-Jährige. "Es wird eine Neuauflage geben, wir versuchen künftig, jedes Jahr woanders zu sein, um auch die Gegend bekannter zu machen", kündigte LVZ-Regionalverlagsleiterin Marlis Schnelle bereits bei der Begrüßung an. Ein großes Dankeschön sprach die 51-Jährige allen Partnern und Unterstützern der Premiere aus.

 

 

Dazu gehörte auch die SG Gnandstein49, im Vereinshaus konnte man Getränke kaufen und die Toiletten benutzen. "So viele Zuschauer müssten hier mal zum Fußball kommen", wünschte sich Manfred Alter angesichts des Trubels auf dem Sportplatz. Der 64-Jährige kümmert sich im Verein um den Nachwuchs. 130 Liter Linsensuppe mit Rauchfleisch hatte Hartmut Grunwald mit Helfern in seiner Gaststätte "Zum Tonkrug" gekocht. "Ich würde mich freuen, wenn mancher zum Besuch des Kohrener Landes wiederkommt", so der 55-Jährige. Erstmals in Gnandstein und neugierig auf die Landschaft, war Renate Mezger aus Leipzig. "Sehr schön, nur die Sonne fehlt", so der erste Eindruck der 72-Jährigen.

 

 

Weitere Stimmen von Teilnehmern: "Das hat Spaß gemacht", erklärten Petra Warnecke (61) und Brigitte Heistermann (59), nachdem die Geithainerinnen die Fünf-Kilometer-Strecke absolviert hatten. "Die Idee ist gut - im Frühjahr muss man raus und sich in Bewegung bringen", erklärte Birgit Zschammer (58) aus Borna, Stammgast der LVZ-Wanderungen. "Das war interessant, man hat einen ersten Eindruck bekommen, müsste das aber tiefgründiger erlernen", sagte Gundram Wolf (62) aus Neukirchen, nach dem Anfängerkurs. Seine Enkelin Laura (7) fand die Schnupper-Strecke am Sonnabend "anstrengend, aber schön", sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Nordic Walking an der Grundschule Neukirchen. Andreas Kirchner (62) aus Frohburg kündigte an: "Wenn es die Gesundheit zulässt, laufe ich nächstes Jahr die zehn Kilometer." Er urteilte nach den fünf Kilometern: "Das war okay, vielleicht wären aber auch noch schönere Wege möglich". Die Gruppen sollten vom Tempo her differenzierter zusammengestellt werden, fand die Leipzigerin Heide Helgert (70) vom BSV AOK Leipzig. "Das war keine Herausforderung, ich hätte die zehn Kilometer nehmen sollen", bedauerte sie nach der kürzeren Tour. 15 Sportler dieses Vereins hatten sich angemeldet. "Wir machen immer mit bei Veranstaltungen", so Christiane Neumann (76).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2013

Inge Engelhardt

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