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Borna OBM: Wir können nicht alle Straßen reparieren
Region Borna OBM: Wir können nicht alle Straßen reparieren
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16:14 26.01.2010
Borna

Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) macht deshalb klar, dass auch in Borna nicht alle Wünsche mehr erfüllt werden können. An den großen Vorhaben will sie aber festhalten. Sparen dürfte auch für die Haushälter im Stadtrat und der Stadtverwaltung das Wort des Jahres werden. Prinzipiell, so Luedtke, müsse überall die Schere angesetzt werden. Sozusagen die Methode Rasenmäher. Was konkret bedeutet, „dass wir nicht alle Straßen, die es nötig hätten, reparieren können“. Klar sei aber auch, „dass wir keine sozialen Einrichtungen schließen wollen“. Zumindest das soll der Doppelhaushalt, der für dieses und das nächste Jahr erstellt wird, hergeben.Nicht rütteln will Oberbürgermeisterin Luedtke an den Großprojekten, die fast schon strategische Bedeutung für die Stadt haben. Neben der Dreifelderhalle im Norden der Stadt, mit deren Bau Ende letzten Jahres begonnen wurde, sind das bekanntlich die Sanierung der Schwimmhalle in der Deutzener Straße und der Bau der neuen Grundschule Nord. „Alles Projekte, die von den Einsparungen nicht betroffen sind.“Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie, so Luedtke weiter, im Endeffekt die Stadtkasse weniger belasten sollen als bisher. Etwa die Schwimmhalle, für die nach der Sanierung nicht mehr 500 000 Euro Kosten im Jahr zu Buche schlagen. Oder die neue Dreifelderhalle, die die Schließung von vier Turnhallen, neben der Halle am vormaligen Pestalozzi-Gymnasium und der am Teichgymnasium auch die an der Grundschule Nord und das marode Sportobjekt Witznitzer Straße, ermöglicht. Es gehe um die Kosten, die sich mit den geplanten Investitionen einsparen lassen, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Nikos Natsidis

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