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Obstweinfest knüpft an Röthaer Tradition an

Obstweinfest knüpft an Röthaer Tradition an

Großer Andrang am Samstagabend im Röthaer Volkshaus: Beim traditionellen Obstweinfest waren die Tische bis auf den letzten Platz belegt. Die Saaldekoration stimmte auf die beginnende Herbstzeit ein.

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Der gesellige Austausch steht beim traditionellen Obstweinfest in Rötha im Vordergrund. Die Tanzfläche war auch bei der diesjährigen Auflage der Veranstaltung gut gefüllt.

Quelle: René Beukert

Vor Jahrzehnten war Obstwein aus Rötha nicht wegzudenken. Deswegen steht die Obstweinschänke, die einst als Ausflugslokal viele Besucher in ihren Bann zog, im engen Zusammenhang mit dem Obstweinfest. Eine kleine Fotoausstellung, eigens zum Ereignis in Szene gesetzt, ließ Erinnerungen an jene Zeit wach werden. Jürgen Meister vom Handwerker- und Gewerbeverein hob die Bedeutung der nostalgischen Aufnahmen hervor, die jene Zeit widerspiegeln, als gepresster Obstsaft, fein vergoren, ausgeschenkt wurde. "Damals war die Obstweinschänke nicht nur ein beliebtes Ausflugslokal, auch das Ambiente mit dem davorliegenden See, auf dem es sogar einen Ruderbootverleih gab, zog jährlich hunderte Besucher an. Diese kamen aus den umliegenden Orten und sogar aus Leipzig." Doch das sei nun Geschichte, so Jürgen Meister.

Für Vereinschef Rainer Rademacher ist das heuer stattfindende Obstweinfest im Volkshaus ein Anknüpfen an die Geschichte des Obstweinausschankes. "Vor Jahren haben wir gemeinsam mit anderen Vereinen darüber nachgedacht, alte Traditionen fortzusetzen und daraus ist das Obstweinfest entstanden, das wir nunmehr zum zwölften Mal begehen."

Bereits zur ersten Veranstaltung ließen sich die örtlichen Akteure mit einem mitten im Saal aufgestellten Zelt, das an eine Obstweinschänke erinnern sollte, etwas einfallen lassen. "Am Anfang zählten wir etwa 70 Besucher. Doch in den Jahren danach stieg die Besucherzahl kontinuierlich an. Bei jeder neuen Veranstaltung gibt es einen Höhepunkt, wo neben der Tanzmusik auch Schauaufführungen nicht zu kurz kommen", betonte Rainer Rademacher vom Handwerker- und Gewerbeverein.

Zum diesjährigen Fest wurden über 160 Besucher gezählt. Dass Röthaer das Angebot gern annehmen, ist nicht verwunderlich, knüpft doch die Feier an einen alten Brauch an. Eine der Besucherinnen, die regelmäßig das herbstliche Angebot nutzt, ist Hannelore Salbreiter. "Vor allem gefällt mir die Geselligkeit, zumal wir an unserem Tisch eine Gruppe sind, die auch andere Veranstaltungen besuchen. Wenn in Rötha etwas auf die Beine gestellt wird, beteiligen wir uns gern daran", erzählte sie.

Zum Obstweinfest steht zweifelsohne das Tanzen im Vordergrund. Kaum dass die ersten Musik-Takte erklangen, drehten sogleich Tanzpaare ihre Runden. Auch Familie Schwinke aus Leipzig ließ sich das Röthaer Ereignis nicht entgehen. "Wir haben bisher jedes Obstweinfest besucht und sind sehr angetan. In Leipzig sind solche Veranstaltungen kaum zu finden. Als ehemalige Röthaer treffen wir oft auf bekannte Gesichter und es ist immer wieder ein schönes Erlebnis, mit Leuten ins Gespräch zu kommen", meinte Karin Schwinke.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.09.2015

René Beukert

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