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18:34 07.03.2011
Karneval Club Rötha (KCR) feiert mit Gästen seine große Open-Air-Party Quelle: Manuela Schilde
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Rötha

Bis in die Nacht hinein wurde eine zünftige Open-Air-Party gefeiert.

Die „Gwärschläschor“ aus Böhlen heizten dem dicht gedrängt stehenden Publikum entlang der Strecke mit Guggemusik an vorderster Front kräftig ein. Das kleine Prinzenpaar Michelle und Xaver winkte und lachte professionell aus dem offenen Cabrio. Elferrat, die KCR-Frauen als „Zirkus Bravissimo“ und der blau-weiße Wagen der „Flickenmänner“ gehörten zu den Bildern des Clubs. „Wir verteilen Süßes, Tulpen und gute Laune“, lachte Jacqueline Müller von den über den Asphalt wirbelnden Sektperlen in ihren Garde-Kostümen. Die Gymnastikgruppe des Röthaer SV bot einen Einblick in die Märchenwelt. Hänsel und Gretel, die sieben Zwerge, der Froschkönig und viele Gestalten mehr zogen, mit vollen Körben bewaffnet, durch die Stadt. „Wir sind gut gerüstet, unsere Männer unterstützen uns“, sagte Übungsleiterin Regina Kirsten.

Rötha. Die Narren hatten gestern den brechend vollen Markt in Rötha erobert, lange bevor sich der Faschingsumzug auf die Runde durch die Stadt machte. „Wir lassen es krachen“, hatte der Karneval Club Rötha (KCR) versprochen und hielt Wort. Bis in die Nacht hinein wurde eine zünftige Open-Air-Party gefeiert.

Die Stauseepiraten hatten ihr Drachenboot gegen eine Galeere auf vier Rädern getauscht und ihre Vereins-Fahne auf dem Trockenen gehisst. Horst Lemanczyk hatte mit Verwandtschaft und Freunden einen kunterbunten Wagen gestaltet mit vielen Nationalfähnchen, getreu dem KCR-Motto „Die Welt zu Gast in Rötha“, und der Aufschrift „Der Umzug ist hier jedes Jahr stimmungsvoll und wunderbar“. Der verschmähte Kraftstoff E10 lieferte gleich mehrfach die Vorlage für die Wagen-Gestaltung. Familie Wellmann sprach von 23 Stunden Vorbereitungsund Bauzeit. „Beinahe hätten wir nur am Rand gestanden. Wir wollten in diesem Jahr eigentlich nicht mitmachen, aber gestern am Mittagstisch hat meine Frau Ines uns überredet“, erzählte Uwe Wellmann. „Die Farbe haben wir mit Heißluft getrocknet und sogar noch etwas geschlafen.“ Statt an Steuermitteln zu sparen, durfte das Bürgermeister- Dreigestirn Maria Gangloff aus Böhlen, Jürgen Frisch aus Espenhain und Röthas Ditmar Haym als Öl-Scheichs und Bauchtänzerin richtig aus dem Vollen schöpfen und Kamellen händevoll unters närrische Volk werfen. „No E10, Ich haben große Familie!“, war ihr Motto. Jürgen Meister und Jürgen Birkner hatten als Verantwortliche für den Umzug und Moderatoren alle Hände voll zu tun. „Klar haben wir Zeit für unser Bierchen zwischendurch. Aber wenn alles vorbei ist, müssen wir aufräumen und morgen früh, 8 Uhr, wartet die bestellte Kehrmaschine.“

Gislinde Redepenning

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