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Borna Olsenbande landet beim Groitzscher Mühlenradfest den großen Coup
Region Borna Olsenbande landet beim Groitzscher Mühlenradfest den großen Coup
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00:18 28.06.2017
Die Groitzscher Olsenbande hat weder Kosten noch Mühen gescheut, einen prächtigen Chevrolet Bel Air in den Mühlengarten rollen zu lassen. Quelle: Foto: Gislinde Redepenning
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Groitzsch

Ein rundum gelungenes Mühlenradfest mit unterhaltsamen Mitmachangeboten für die Kleinen, Livemusik und kulinarischen Genüssen von Süß bis Deftig haben die Sektionen des Bürgervereins Stadtmühle am Sonnabend mit vereinten Kräften auf die Beine gestellt. Als Motto hatte sich der Vorstand des Vereins die Olsenbande ausgesucht und dem Thema der Kriminalkomödien zahlreiche Aktionen untergeordnet.

Höhepunkt war die Ankunft eines prächtigen Chevrolets Bel Air, dem Autotyp, den das legendäre dänische Gangstertrio in den meisten Filmen fuhr. Freya Schwarz kutschierte den imposanten chromblitzenden Hingucker aus Chemnitz nach Groitzsch.

Er bot die standesgemäße Kulisse für den großen Coup der Olsenbande mit Peter Tschischgale als Egon Olsen, Tilly Tschischgale als Benny Frandsen, Uwe Haiger als Kjeld Jensen und Yvonne Schmidt als dessen Frau. Während auf einer Leinwand im Vereinshaus in regelmäßigen Abständen die zehnminütige Krimi-Version „Die Olsenbande und der Käsecoup“ aus dem Filmstudio Würchwitz bei Zeitz zu sehen war, vergnügten sich die Besucher im Garten, vorzugsweise auf schattigen Plätzchen.

Das Fest war noch nicht offiziell eröffnet, da hatten große und kleine Südseegeister schon alle Hände voll zu tun, den Ansturm auf die Tombola zu bewältigen. Tolle Preise, liebevoll verpackt und präsentiert, warteten auf glückliche Gewinner. „Wir hatten sehr viele Sponsoren, die uns super unterstützt haben“, erzählte Gudrun Lippoldt.

Yvonne Schmidt, Vorsitzende der Südseegeister, bereitete sich derweil mit Ilona Jahn aus dem Bürgervereinsvorstand auf einen flotten Dialog zum Einstimmen auf die kommenden Stunden vor. Auch sie trat als Yvonne auf. Die namensgleichen Damen verpackten den Ausblick auf das Programm in ein vergnügliches Wortgefecht.

Martin Hipp, der ehemalige Bürgermeister von Groitzsch, kredenzte mit engagierten Mitgliedern der Sektion Weinfreunde, die den Groitzscher Weinberg hegt und pflegt, edle Rebensäfte. 50 bis 60 Liter selbst gekelterter Müller-Thurgau kommen jedes Jahr zusammen, einen großen Teil davon ließen sich die Festgäste schmecken. „Alle wollten unseren Groitzscher Wein“, bemerkte Hipp schmunzelnd, während er die leeren Flaschen wegschaffte. „Wir haben aber noch eine eiserne Reserve übrig behalten.“

Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es brutzelte und dampfte zwischen der Fressecke der Südseegeister und dem Grill der Mitglieder der Sektion Historische Fahrzeuge. Was anderenorts als gewöhnliche Bratwurst verkauft wird, war im Mühlengarten „deftiges, dänisches Gerolltes im Teigmantel von Kjelds Hausschwein“.

„Frisch importiert aus dem dänischen Knast und vom multikulturellen Insassen Egon Olsen mit Hingabe gebacken und verziert“ lockte ein mächtiges Kuchenbuffet. Und auch für den Ausschank alkoholischer Getränke hatten sich die Groitzscher einen Spruch einfallen lassen: „Nebenerscheinungen wie Singen und erhöhter Redebedarf werden in Maßen akzeptiert“.

Von Gislinde Redepenning

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