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Ortschaftsrat einig: Rock am Kuhteich darf wieder nach Deutzen kommen

Neukieritzsch Ortschaftsrat einig: Rock am Kuhteich darf wieder nach Deutzen kommen

Der Deutzener Ortschaftsrat ist sich einig: Das Festival „Rock am Kuhteich“, welches in diesem Jahr erstmals von Borna nach Deutzen gezogen war, darf im nächsten Jahr wieder hier stattfinden. Dabei hatte es kurzzeitig den Anschein, als würden die Kritiker Recht behalten.

Vielseitige Musikmischung: Bei der Premiere von Rock am Kuhteich im Kulturpark Deutzen spielte Anfang Mai auch die Band S.U.F.F. aus Connewitz.

Quelle: Roger Dietze

Neukieritzsch/Deutzen. Das Musikfestival „Rock am Kuhteich“, wird voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder im Kulturpark Deutzen stattfinden können. Nachdem die Gemeindeverwaltung auf LVZ-Anfrage schon angedeutet hatte, dass man mit der ersten Auflage in Deutzen zufrieden war, kam der Ortschaftsrat jetzt zu einer ähnlichen Auffassung.

Und das, obwohl Ratsmitglied Jens Buder zugab, er hätte das Festival im Vorfeld lieber nicht nach Deutzen geholt, und obwohl Nicole Wuttig vorher wenig Gutes über „Rock am Kuhteich“ gehört hatte. Das Festival sei negativ belegt gewesen, sagte sie. Doch nach den drei Festivaltagen (4. bis 6. Mai) sind die Einschätzungen gänzlich andere. Die zulässigen Lautstärkegrenzen seien eingehalten worden. „Man hat fast nichts gehört“, so die Einschätzung von Ortschafts- und Gemeinderätin Silke Hildebrandt. Und auch Michael Pochanke, der in der Nähe wohnt, hat „nichts Störendes festgestellt“.

Ein „positives Fazit“ zog auch Michael Wagner, der Geschäftsführer des Kulturparkes und damit Vermieter des Geländes an die Festivalveranstalter. Er zeigte sich überrascht darüber, wie gut die Veranstalter das Abfallproblem in den Griff bekommen haben. Der Park habe nach dem Festival sehr sauber ausgesehen. Auch die festgelegten Zeiten für das Ende der Konzerte seien eingehalten worden.

Dabei hatte es kurzzeitig den Anschein, als würden die Kritiker Recht behalten. Denn am Festivalwochenende hatte sich fast wie ein Lauffeuer eine Botschaft verbreitet, wonach Teilnehmer im Dorf ausgerastet wären, sich an Mülltonnen, auf dem Schulgelände und auf dem Spielplatz zu schaffen gemacht hätten. Hier konnte Lutz Lettau, Kopf des Veranstaltervereins Kulturdesign und Stadtrat der Linken in Borna, rasch für Aufklärung sorgen: Ein Besucher habe im Festivalgelände Stress gemacht. Der sei von der Security rausgeworfen worden und habe lebenslanges Festivalverbot bekommen. Man habe noch die Polizei gerufen, die habe ihn aber laufen lassen, sagte Lettau, der sich ärgerte, dass so etwas ausgerechnet beim ersten Mal am neuen Ort passiert ist. Aber: „Außerhalb des Geländes können wir uns nicht mehr um den Mann kümmern“, so Lettau. Was Wagner bestätigte: „Die Zuständigkeit der Securityleute endet an der Grenze des Parkes.“ Wenn im Ort etwas passiert, müssten die Bürger die Polizei oder das Ordnungsamt anrufen.

„Wir würden gern hier weitermachen“, sagte Lettau, der positive Signale von Festivalteilnehmern erfahren hatte und auch selbst begeistert von der neuen Lokalität war. „Wir streben immer nach dem perfekten Festival“, sagte er den Ortschaftsräten. „Diesmal waren wir sehr nah dran". Freitag und Sonnabend war man mit je 700 Gästen ausverkauft, und so solle es auch bleiben. Größer, versicherte Lettau, soll das Festival nicht werden.

Ortsvorsteher Andy Krummsdorf konnte bei so viel positivem Fazit nur noch die Frage stellen: „Wann sind sie wieder da?“ Worauf Lutz Lettau das Datum längst parat hatte: 3. bis 5. Mai 2018.

Von André Neumann

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