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Ortsverbindung Groitzsch – Pegau: Marienbrücke für den Verkehr wieder frei

Sanierung abgeschlossen Ortsverbindung Groitzsch – Pegau: Marienbrücke für den Verkehr wieder frei

Das Sackgassenschild ist weg, die Groitzscher Marienbrücke fertig und damit die Graf-Wiprecht-Straße in Richtung Pegau wieder passierbar. Am Donnerstag ist die Marienbrücke nach mehrmonatigen Bauarbeiten für den Verkehr freigegeben worden. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 430 000 Euro.

Bauamtsleiter, Planer und Baufirma geben die Marienbrücke für den Verkehr wieder frei.

Quelle: Julia Tonne

Groitzsch. Das Sackgassenschild ist weg, die Groitzscher Marienbrücke fertig und damit die Graf-Wiprecht-Straße in Richtung Pegau wieder passierbar. Am Donnerstag ist die Marienbrücke nach mehrmonatigen Bauarbeiten für den Verkehr freigegeben worden. „Damit hat unser Zeitplan geklappt“, sagt Groitzschs Bauamtsleiter Dirk Schmidt. Dabei waren während der Sanierung des durch das Hochwasser vor drei Jahren geschädigten Bauwerks so einige Überraschungen zu Tage getreten, die zunächst erfreulich erschienen, hinterher aber für Ärger sorgten. „Kurz haben wir uns darüber gefreut, dass Stahlbetonträger verbaut waren, von denen wir nichts gewusst haben“, erzählt Schmidt. Aber zu früh: Während der ersten Arbeiten wurde schnell klar, dass diese nicht wirklich ihren Zweck erfüllten. „Das war statischer Müll“, so der Bauamtsleiter.

Der Ausbau der Stahlbetonträger, ohne das Mauerwerk zu beschädigen, war dann die entsprechende Herausforderung für die ausführende Firma Beton- und Ingenieurbau Böhlen (BIB). „Der Abbruch war von daher das Aufwendigste“, macht BIB-Geschäftsführer Bernd Käßner deutlich.

Auch das planende Ingenieurbüro Härtling stand vor schwierigen Aufgaben, denn die Brücke musste nach denkmalschutzrelevanten Aspekten saniert werden. „So wurde unter anderem das Gewölbe erhalten, eine weitere Auflage war die seitliche Schmuckkonsole“, sagt Gunter Härtling. Für das historische Kleinod wurden außerdem die bisherigen Basaltpflastersteine wieder verwendet, sie mussten für den erneuten Einbau allerdings einmal gewendet werden, weil der Verkehr der vergangenen Jahre nicht spurlos an ihnen vorbeigefahren ist, ergänzt seine Kollegin Andrea Prendel.

Insgesamt kostete die Sanierung etwa 430 000 Euro. Geld, das aus dem sächsischen Fördertopf für die Beseitigung der Hochwasserschäden kommt.

Von Julia Tonne

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