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Osterfeuer läutet Jubiläumsjahr der Groitzscher Jugendfeuerwehr ein

Wiprechtsburg Osterfeuer läutet Jubiläumsjahr der Groitzscher Jugendfeuerwehr ein

Statt Flammen zu bekämpfen, gaben ihnen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groitzsch beim Osterfeuer an der Wiprechtsburg reichlich Nahrung. Genau genommen oblag dies dem Nachwuchs der Groitzscher Floriansjünger, der zwischen den mittelalterlichen Mauerresten zum sechsten Mal ein Osterfeuer entfachte und anschließend gezielt abbrennen ließ.

Loderndes Osterfeuer am Sonnabend auf der Groitzscher Wiprechtsburg.

Quelle: Roger Dietze

Groitzsch. Verkehrte Welt in Groitzsch: Statt Flammen zu bekämpfen, gaben ihnen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am frühen Sonnabendabend an der Wiprechtsburg reichlich Nahrung. Genau genommen oblag dies dem Nachwuchs der Groitzscher Floriansjünger, der zwischen den mittelalterlichen Mauerresten zum sechsten Mal ein Osterfeuer entfachte und anschließend gezielt abbrennen ließ. Flankiert wurde das mittlerweile traditionelle Ereignis von heißen Rhythmen aus der Dose und nicht minder heißen Gaumenfreuden vom Grill.

Angebote, die in ihrer Summe für eine rege Bevölkerung des Burghügels sorgten – zur Freude von Jugendwart René Heigl. „Ein zentrales Anliegen unserer Veranstaltung ist es, ein bisschen Geld in die Kasse der Jugendwehr fließen zu lassen“, so Heigl. Denn die Höhe der finanziellen Mittel sei schließlich entscheidend dafür, was dem Nachwuchs geboten werden kann. „Unsere Angebote reichen von Ausflügen in die nähere Umgebung bis hin zu Zeltlagern“, ergänzt Jugendbetreuer Patrick Fahr, der gemeinsam mit René Heigl derzeit 15 junge Brandschützer unter seinen Fittichen hat. Eine Zahl, die René Heigl zufolge in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen gut sei. „Andererseits hoffen wir darauf, dass möglicht viele der Nachwuchskräfte am Ende auch den Sprung in die aktive Wehr schaffen, denn erfahrungsgemäß gehen uns einige von ihnen mit dem Beginn ihrer Ausbildung verloren“, so der Groitzscher Jugendwart.

Wenn es den Groitzscher Floriansjüngern in puncto Nachwuchsbetreuung an etwas garantiert nicht mangelt, dann sind es Erfahrungen. Denn ihre Jugendwehr wird in diesem Jahr stolze 60 Jahre alt, was am 7. Mai entsprechend gefeiert werden soll – mit einem Tag der offenen Tür, bei dem nach Angaben von René Heigl die junge Generation im Mittelpunkt steht. „Wir haben jede Menge Angebote vom Bierkastenstapeln über Schminken bis hin zu einem Malwettbewerb geplant“, so der Groitzscher Jugendwart, der mit seinen Mitstreitern zudem mit einer Ausstellung Werbung für seine Jugendwehr machen will. „Ein gewisses Potenzial hat die Stadt beim Thema Nachwuchs sicherlich noch zu bieten. Wir sind aber etwa gegenüber Sportvereinen in einer schlechteren Position, weil wir die Kinder erst ab einem Alter von acht Jahren an uns binden können“, erklärt Patrick Fahr. Vor zwei Jahren konnten vier Jugendwehr-Mitglieder in die aktive Truppe übernommen werden. „Wenn uns dies bei wenigsten drei der aktuellen Jungkameraden gelingen würde, wären wir schon zufrieden“, so der 32-Jährige.

Von Roger Dietze

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