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Paddler können in Pegau stoppen

Paddler können in Pegau stoppen

Ein bisschen Volksfeststimmung herrschte am Freitagnachmittag auf dem Pegauer Schützenplatz. Zur Einweihung der Bootsanlegestelle gab es Bier, Limo und Roster. Hans-Jochen Rollfing spielte auf seinem Akkordeon, um die Paddler am neuen Stopp zu begrüßen.

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Test bestanden: Eine Gruppe Paddler legt an der neuen Bootsanlegestelle am Schützenplatz an.

Quelle: HansHermann Koch

Pegau. Eine Gruppe in Booten war gegen 16 Uhr in Richtung Gatzen aufgebrochen und legte nach einer schönen Tour auf der Elster wieder am Schützenplatz an.

Die Paddler verspäteten sich etwas, so dass der Akkordeonspieler emsig in die Tasten greifen musste. "Na, das ist doch eine feine Sache mit dem Bootfahren hier. Ich bin schon zu alt dafür, leider", meinte der Pegauer Rentner. Sein alter Schulfreund, Kurt Brause, Chef der Pro-Pegau-Stadtratsfraktion, hatte ihn gefragt, ob er hier bisschen Musik machen würde. "Aber gerne", meinte Rollfing und spielte beschwingt.

Die Wählervereinigung Pro Pegau hatte sich lange für das Projekt stark gemacht. Nun ist die Ein- und Ausstiegsstelle für Paddler gebaut. Sie hat ein aufwendiges Fundament und besteht aus einer zweiläufigen Beton-Treppe, die ins Wasser führt. Das Bauwerk soll jedem Hochwasser standhalten und hat knapp 70 000 Euro gekostet, gefördert vom Programm Integrierte Ländliche Entwicklung.

Gast der Einweihungsfeier war auch Sandra Brandt, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland. "Wir unterstützen das sehr. Der Run aufs Paddeln ist groß. Zwar sind Paddler recht robust, aber einige Basics brauchen sie trotzdem", sagte sie. Die Bootsanlegestelle sei ein erster Schritt. Als Nächstes soll an der Wehrstufe flussabwärts gebaut werden, um dort das Paddeln zu erleichtern. Die Stadt Pegau hat den Antrag dafür fertig.

"Und toll wäre, wenn es hier noch einen Biwakplatz gäbe", so Brandt. Eine Wiese zum Campen und Sanitäranlagen gehören dazu. Eine offene Hütte, Lagerfeuerstelle mit etwas Holz und vielleicht noch einen Picknickplatz seien dann das i-Tüpfelchen. "Es geht darum, die Leute in die Stadt zu holen. Sie sollen hier übernachten, abends essen gehen, Geschäfte nutzen", meinte die Geschäftsführerin. Gespräche zum Biwak-Platz würden laufen, konkret sei aber noch nichts. Wichtig sei bei der touristischen Erschließung, dass die Kommunen zusammenarbeiten. Die Aufgabe des Vereins sei dann, genau wie Radwegnetze auch schöne Bootstouren zu vermarkten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2014
Carell-Domröse, Claudia

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