Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Party bis zum Sonnenaufgang: Summertime am Großstolpener See
Region Borna Party bis zum Sonnenaufgang: Summertime am Großstolpener See
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 22.07.2016
Vorbereitungen für das Summer Inspiration.  Quelle: Julia Tonne
Anzeige
Groitzsch

 Am Sonnabend wird der Strand des Großstolpener Sees wieder zum kleinen, aber feinen Festivalgelände. Das Musikfest Summer Inspiration geht in seine mittlerweile 16. Runde. Eric Schleehahn und die zehnköpfige Crew aus Groitzsch und den umliegenden Orten sorgen wieder für einen gemütlichen Nachmittag und eine lauschige Nacht am See mit Musik auf drei Floors, Cocktails, selbst gemachten Burgern, liebevoller Dekoration und Himmelbetten.

„Die gute Nachricht ist, dass es wieder drei Floors geben wird und somit die liebevoll von den Besuchern angenommene Strandbar-Afterhourstage bestehen bleibt“, sagt Mitorganisator Eric. „Muntere Töne“ sind vom Strand aus zu hören, Electro und Minimal kommen von der Main Stage. „Wir wollen mit unserem Fest zeigen, dass elektronische Musik auch live gespielt und erzeugt werden kann, dass kein solcher Auftritt dem anderen gleicht, dass das Meer von Knöpfen und Regler zum Instrument werden kann“, sagt Marcus, der in diesem Jahr für die Künstler verantwortlich zeichnet. Rund 16 Musiker seien beim Open Air dabei, einige aus der Crew selbst, andere unter anderem aus Erfurt und dem Erzgebirge. Bei der Summer Inspiration gehe es nicht um „lange Line up´s mit großen Namen, sondern um einen gesunden Mix aus bekannten Größen und regionalen Projekten“, aber ganz besonders um eine feine Festivalatmosphäre abseits von überdimensionalen Megaevents.

Für die Atmosphäre sorgt die „Gruppe von Idealisten“, wie sich die Musikfans selbst nennen, wie in jedem Jahr alleine. Der Strand wird zum Wohnzimmer – mit Himmelbetten, Hängematten, alten, aber gemütlichen Sofas, mit ganz viel Deko-Elementen wie Pinguinen und Stehlampen sowie mit Feuerschalen. „Wir schaffen Bereiche zum Wohlfühlen“, sagt Matthias. Dazu gehöre auch ein alte umfunktionierter Wohnwagen aus den 60er-Jahren, der nun als Imbiss dient und in dem Burger und Brötchen selbst kredenzt werden.

Ab 16 Uhr ist das Festivalgelände geöffnet, neben Sommer, Sonne, Strand und Musik gibt es Cocktails, so richtig lassen es die DJs dann aber mit Einbruch der Dunkelheit krachen. 15 Euro kostet der Eintritt an der Abendkasse. Gefeiert werden kann dafür bis die Sonne aufgeht. Wer durchhält, wird mit einem grandiosen Sonnenaufgang belohnt – „und mit Kaffee und Frühstück“, sagt Eric. Die Versorgung reiße nicht ab.

Das Team rechnet wieder mit rund 600 Besuchern, von denen zahlreiche aus den benachbarten Bundesländern kommen. Neben der familiären Atmosphäre am See sei auch die Musik selbst ein entscheidendes Kriterium für die Gäste, den Tag hier zu verbringen. Denn hier gilt: „Save the Vinyl“. Das ist den Organisatoren ein echtes An¬liegen, „denn wir lieben ihren druck¬vollen, warmen Sound“.

Von Julia Tonne

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Spitze auf Seide heißt es im Klöppelzirkel des Böhlener Kulturvereins. Die Puppenspielerbühne „Die Böhlener“ gehören zu den ältesten Laientheater ihrer Zunft bundesweit. Obwohl der Verein mit Probenräumen im Kulturhaus ein sicheres Domizil hat, plagen ihn Zukunftsängste. Es fehlt der Nachwuchs.

22.07.2016

An fünf Tagen sind in diesem Jahr bisher die zulässigen Grenzwerte für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter übertroffen worden, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in der Bornaer Sachsenallee misst.

21.07.2016

Der Pegauer Ortsteil Kitzen kann aufatmen. Das Oberbergamt hat das Anliegen der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH (MDB) abgelehnt. Diese wollte den Abbau von Kies um das Bewilligungsfeld Großdalzig erweitern. Kitzen wird also nicht „zum Stück Käse zwischen den Löchern“. Eine Information der Landesdirektion liegt der Stadt aber nicht vor.

21.07.2016
Anzeige