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Borna Pegau: Barocke Porträts und altmeisterliche Stillleben in der Galerie Blaues Haus
Region Borna Pegau: Barocke Porträts und altmeisterliche Stillleben in der Galerie Blaues Haus
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18:00 05.10.2016
Die Leipziger Künstlerin Alexandra Bonin sortiert ihre Werke für die neue Ausstellung in der Pegauer Galerie „Blaues Haus“. Die Vernissage findet am 8. Oktober statt. Quelle: Jens Paul Taubert
Pegau

Ihre Bilder wirken etwas wie aus der Zeit gefallen: Die Damen tragen weit ausgestellte Röcke mit Rüschen und Broschen, die Herren ziert eine steife Halskrause, ihre Gesichter sind vornehm blass geschminkt. „Wie bei den alten flämischen Meistern“, schwärmt die Leipziger Künstlerin Alexandra Bonin, die sich an dieser Art Bildern nicht sattsehen kann. „Ich mag barocke Porträts. Es ist eine fremde Kultur, eine fremde Zeit mit einem ganz eigentümlichen Reiz.“ Schon als kleines Mädchen hatte die Leipzigerin mit Vorliebe den Zeichenstift und Pinsel in der Hand gehalten und damit nicht nur ihre Eltern und Großeltern beeindruckt. Mit acht Jahren erhielt sie ihre erste fundierte Ausbildung in der Sektion Zeichnen. Später besuchte sie die Abendakademie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, entschied sich nach dem Abitur aber für eine kaufmännische Ausbildung. Der Kunst ist die 42-Jährige jedoch bis heute treu geblieben, sie bildete sich autodidaktisch weiter und nahm mehrfach an der Leipziger Sommerakademie teil. Eine Reihe von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, so im „Orangenladen“ in Leipzig, in der Uniklinik oder im Schloss Altranstädt, zieren mittlerweile ihren Weg.

Nun sind ihre Bilder erstmals in der Pegauer Galerie „Blaues Haus“ zu sehen. Die Ausstellung „Warum nicht träumen“ wird am Sonnabend, 15.30 Uhr, im Beisein der Künstlerin eröffnet. Zu sehen sind Ölgemälde und Aquarelle, thematisch spannt sich der Bogen von der griechischen Mythologie bis hin zu Stillleben.

Von Kathrin Haase

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