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Pegau: Hochdruckleitung liegt jetzt unter Weißer Elster

Pegau: Hochdruckleitung liegt jetzt unter Weißer Elster

Am Donnerstag wurde in Pegau eine Gasleitung unter der Weißen Elster verlegt. Eine Bohranlage am Weiderodaer Fußweg brachte den Pilotbohrer per gesteuerter Bohrspülung unter dem Fluss hindurch auf die Gegenseite.

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Dietmar Kik kontrolliert mit einem Testgerät die Isolierung des Rohres, bevor dieses auf der Herrenweg-Seite in die Erde kommt.

Quelle: Mathias Bierende

Pegau. Das muss mindesten drei Meter unter dem Elsterbett erfolgen, sagte Bauleiter Rüdiger Mock. Das neue Rohr wurde am Herrenweg angekoppelt. Danach wurde in das "aufgeweichte" Bohrloch das isolierte Stahlrohr mit 150 Millimeter Durchmesser eingezogen. Die Unterquerung erfolgte an der ehemaligen Kuhbrücke. Die alte Rohrbrücke soll verschrottet werden.

Wie berichtet, verlegt die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH (Mitnetz Gas) derzeit eine Hochdruckleitung von 1670 Metern Länge nördlich der Probsteisiedlung und an der Weißen Elster um. Der neue Abschnitt verläuft im Probsteiweg parallel zum Profener Elstermühlgraben über den Fuß- und Radweg in Richtung Weideroda und quert auf Höhe der Abwasserpumpstation die Weiße Elster. Vom östlichen Flussufer aus erfolgt die Verlegung über Felder, Wege und Straßen in offener Bauweise bis zur Bundesstraße 2 auf Höhe der ehemaligen Ziegelei, teilte das Unternehmen mit.

Bisher war die Leitung im Bereich der Rohrbrücke über die Weiße Elster ein sensibler Punkt mit Blick auf Hochwasser. Angeschwemmtes Treibgut könnte die Rohrbrücke möglicherweise beschädigen und zu Versorgungsausfällen führen. Aus diesem Grund erhielt das Unternehmen die Genehmigung für die Flussquerung. Dabei werden 180 Meter der neuen Leitung unter dem Flussbett und den angrenzenden Böschungsbereichen verlegt. Die Planungen für den Umbau entstanden im Zuge des Hochwassers im Sommer 2013, als dieser Abschnitt unter ständiger Beobachtung durch Mitarbeiter des Netzbetreibers vor Ort stand. Die Arbeiten sollen spätestens im Oktober beendet sein. Nach Angaben der Firma werden rund 500 000 Euro investiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.09.2014
Mathias Bierende

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