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Borna Pegau: Patricia Kelly begeistert im ausverkauften Volkshaus
Region Borna Pegau: Patricia Kelly begeistert im ausverkauften Volkshaus
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19:00 01.12.2017
Patricia Kelly am Donnerstag im Volkshaus Pegau. Das Weihnachtsprogramm umfasst sanfte Titel, aber auch spanische Lieder voller Lebensfreude. Quelle: Jens Paul Taubert
Pegau

Sie muss dringend noch einmal wiederkommen, hat in Pegau eine Mission zu erfüllen: Patricia Kelly. Es ist die Geschichte von einer Frau, die auszog, den Pegauern das Singen beizubringen. „Ich spreche mit dem Bürgermeister“, kündigte die Sängerin am Donnerstag im ausverkauften Volkshaus an, „ihr müsst einen Chor aufmachen, ihr habt Naturtalent“.

Patricia Kelly am Donnerstag im Volkshaus Pegau. Quelle: Jens Paul Taubert

Nach ihrer Schwester Kathy (2011, Laurentiuskirche) stand nun eine zweite Vertreterin der musikalischen Großfamilie in Pegau auf der Bühne. Patricia, die sich scherzhaft als Straßenköter bezeichnete, stimmte in ihrem zweistündigen Weihnachtsprogramm sowohl sanfte, getragene Töne (Kommet ihr Hirten, Tochter Zion, Es ist ein Ross entsprungen) als auch feurige Titel voller Leidenschaft und Lebensfreude an. Mit dem Tamburin in der Hand kam ganz offensichtlich die Spanierin in ihr durch und die 48-Jährige tanzte und sang, klatschte und lachte und forderte das Publikum auf, es ihr nachzutun. Man hatte zeitweise das Gefühl, auf einer ausgelassenen spanischen Landhochzeit statt in einem besinnlichen Weihnachtskonzert zu sein. „Das ist ganz nach meinem Geschmack“, schäkerte sie mit dem Publikum und rollte das „Rrr“ wie keine Zweite, „wir sind doch alle herrlich verrückt.“

Patricia Kelly am Donnerstag im Volkshaus Pegau. Quelle: Jens Paul Taubert

Mit ihren Geschwistern füllt Patricia Kelly derzeit riesige Konzerthallen und ist ein gefragter Fernsehgast („Sechs Mütter“ am 5. Dezember auf VOX). Doch die Mutter zweier Kinder, die das Lied „Brothers and sisters“ auf der neuen Kelly-CD selbst komponiert hat, hat auch eine andere Seite: „Ich will beides haben, die großen Bühnen und die kleinen Theater“ schwärmte sie von Pegaus „schönem Puppentheater“ und der „Traumkulisse“. Könnte sich bald ja auch ein anderer Kelly hierher verir- ren, die Pegauer sind nämlich auf den Geschmack gekommen.

Von Kathrin Haase

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