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Pegau: Tänzer holen bei Sächsischer Meisterschaft elf von zwölf Pokalen

Pegauer Karneval Klub Pegau: Tänzer holen bei Sächsischer Meisterschaft elf von zwölf Pokalen

Erfolg für Pegau: Fünfmal Platz 1, dreimal Platz 2, dreimal Platz 3 und ein fünfter Platz: Obwohl die Tänzer des Pegauer Karneval Klubs (PKK) mit geringen Erwartungen zur Sächsischen Meisterschaft am vergangenen Wochenende gefahren waren, haben die Ergebnisse dann doch mehr als überrascht.

Elf von zwölf Pokalen – das ist die Ausbeute bei den Sächsischen Meisterschaften für die Tänzer des Pegauer Karneval Klubs.

Quelle: Francis Günther

Pegau. Fünfmal Platz 1, dreimal Platz 2, dreimal Platz 3 und ein fünfter Platz: Obwohl die Tänzer des Pegauer Karneval Klubs (PKK) mit geringen Erwartungen zur Sächsischen Meisterschaft am vergangenen Wochenende gefahren waren, haben die Ergebnisse dann doch mehr als überrascht. Vor allem die Tänzer selbst, die in den vergangenen Wochen zunehmend mit Verletzungen zu kämpfen hatten.

Dennoch war der PKK mit zwei Reisebussen nach Chemnitz aufgebrochen, um in den Kategorien Jugend, Junioren und Ü15 zu starten. Der erste Sieg des Tages ging auch gleich nach Pegau. Das Tanzpaar Nelly Poser und Robin Schulter überzeugte die Jury, so dass diese den beiden mit 369 Punkten den obersten Platz auf dem Treppchen zusagte. Damit sicherten sich die zwei auch gleich das Ticket zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaft nächste Woche in Kassel. Alleine fahren Poser und Schulter aber nicht, vielmehr sitzt dann auch die Jugend-Tanzgruppe Rasselbande mit im Bus. Mit dem Tanz „Was scheren mich die Schafe“ ertanzte sich die Rasselbande 409 Punkte und Platz 1 – „ein Ergebnis, mit dem kaum einer gerechnet hat“, sagt Francis Günther vom PKK. Ungläubiges Staunen auch beim Trainerteam, zu dem Ellinor Petrifke, Yvette Goiczyk, Cecilia Petrifke und Sarah Wenige gehören, und die von der Leistung ihrer Sprösslinge mehr als begeistert waren.

In der Ü15-Kategorie schaffte es das Tanzpaar Patricia Dietze und Felix Büntig auf Rang 1. Doch zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaft fahren die beiden dennoch nicht. Aus beruflichen Gründen – verbunden mit einem Aufenthalt in den USA – hat das Paar die Qualifikation an das Tanzpaar aus Eilenburg abgegeben. Sie erreichten gerade einmal vier Punkte weniger als die Pegauer.

Der nächste Meistertitel – in der Königsdisziplin – ging am Sonnabend an die Funkengarde des PKK. Sie konnte sich 430 Punkte erkämpfen. Den fünften Sieg schließlich – in der Kategorie Gemischte Garde – konnten die Jungs und Mädels vom Tanzclub Rot-Weiß vor den Eilenburgern für sich verbuchen. „Schon seit vielen Jahren ist die gemischte Garde auf dem Sächsischen Turnier ungeschlagen und das macht den Verein natürlich besonders stolz“, betont Günther.

Die Pegauer Tänzer schienen am Sonnabend auch die Platzierungen für sich reserviert zu haben. Die beiden Jugend-Mariechen Chayenne Wiesemann und Laila Nitschke starteten zum zweiten Mal bei der Sächsischen Meisterschaft und erkämpften sich diesmal Platz 2 und 3. Ein weiterer dritter Platz ging an die Juniorengarde Lolipops für den Gardetanz, beim Schautanz landete die Gruppe auf Rang 2. Absoluter Durchstarter des samstags war in den Augen des PKK das Juniorenmariechen Fabienne Schröter. Sie tanzte erstmals bei der Sächsischen Meisterschaft und sicherte sich mit 412 Punkten den Vizesachsen-Meistertitel. Ein mehr als erfolgreiches Wochenende war es auch für das Ü15-Mariechen Samira Liebau. Nicht nur, dass alle von ihr trainierten Mariechen und Gruppen es auf ein Siegertreppchen geschafft haben, auch sie selbst hat es nach vielen Jahren unter die besten drei Tänzerinnen aus Sachsen geschafft. Mit 415 Punkten ertanzte sie sich Platz 3.

Den Abschluss des Turniertages bildeten dann die Schautänze der Ü15. Hier ging in diesem Jahr nur der PKK-Tanzclub Rot-Weiß an den Start. Mit einem sehr gut getanzten Schautanz „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ reichte es allerdings nur für Platz 5 in einem Startfeld mit sehr hoher Konkurrenz. Die Rechnung sieht für die Tänzer damit so aus, dass sie bei zwölf Starts elf Pokale holen konnten. Heiko Günther, Präsident des PKK, schickte nach dem Erfolg extra Grüße aus dem Urlaub. „Ihr rührt mich gerade zu Tränen“, schrieb er.

Von Julia Tonne

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