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Borna Pegau treibt Planungen für Bauflächen in den Ortsteilen voran
Region Borna Pegau treibt Planungen für Bauflächen in den Ortsteilen voran
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05:00 02.03.2018
Blick auf das Wohngebiet Rodaland in Kitzen. Quelle: André Kempner
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Pegau

Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) freut sich über einen leichten Anstieg der Bevölkerungszahl in Pegau. „33 Leute sind nicht viel, aber ein guter Anfang.“ Mit diesem Zuwachs im Vergleich zum Jahr zuvor waren am 31. Dezember 2016 in der Elsterstadt und ihren Ortsteilen 6248 Menschen gemeldet; neuere Zahlen hat das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen in Kamenz noch nicht zur Verfügung gestellt.

Und der Trend hält an, so Rösel. Um das fortzusetzen, bemühe sich die Kommune, weitere Wohnbaugebiete zu schaffen und privates Engagement dabei zu unterstützen. Aktuell betrifft das unter anderem die Dörfer Löben und Kitzen.

Ergänzungssatzung für Löben

Für Löben hat der Stadtrat jetzt eine sogenannte Ergänzungssatzung auf den Weg gebracht. Damit wird nach der endgültigen Bestätigung überhaupt erst Baurecht für ein Areal nördlich der Rudolf-Sack-Straße am Ortsrand geschaffen. Der private Eigentümer war mit seiner Idee auf die Stadtverwaltung zugekommen, sagte Bürgermeister Rösel. „Dort könnten dann drei Baugrundstücke entstehen.“

Zuvor aber werden die Unterlagen – Planzeichnung und Begründung – vom 12. März bis zum 20. April im Bauamt, Markt 12, ausgelegt. Anwohner und andere Interessenten können hier Einsicht nehmen und danach Einwände äußern sowie Hinweise geben. Zudem werden Stellungnahmen von Behörden, benachbarten Kommunen, Versorgungsunternehmen und -verbänden abgefragt. Im Anschluss ist wieder der Stadtrat dran.

Erweiterung für Siedlung Kitzen-Rodeland geplant

Für die wesentlich umfangreichere Wohnsiedlung Kitzen-Rodeland geht es um eine Erweiterung, deren Verfahren nach August 2016 und Mai 2017 nun zum dritten Mal gestartet worden ist. Aufgrund anhaltender Nachfrage nach Baugrundstücken sollen bisherige Grünflächen umgewandelt werden. Vor allem an der Nord- sowie an der Ostseite, zu kleineren Teilen auch mittendrin gelegen, betrifft das insgesamt knapp 1,5 Hektar. Diese bieten Platz für gut zwei Dutzend Parzellen. Eine Informationsveranstaltung zur Bürgerbeteiligung fand dazu im Januar statt.

Die ursprüngliche Planung für Rodeland hatte bereits 1994 begonnen. Inzwischen wohnen dort reichlich 300 Menschen. Bis neue Eigenheime dazukommen, werden allerdings wohl nicht nur einige Monate dauern.

Von Olaf Krenz

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