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Pegauer Bildhauer-Pleinair eröffnet

Pegauer Bildhauer-Pleinair eröffnet


Neben ihr bearbeitet der Leipziger Künstler Jürgen Strege zwei Materialien. Das Profil des mächtigen, langgestreckten Marmorgesteins, das auf einer Seite von halbrunden Bohrrillen geprägt ist, inspirierte ihn zu einem gewaltigen grauen Bart.

. Der Bart des Barbarossa? Strege forschte nach einer historischen Verbindung zur Elsterstadt und fand heraus, was Wikipedia so formuliert: „Im Jahr 1172 erneuert Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Pegauer Kloster das Münz- und Marktrecht und sicherte so dessen wirtschaftliche Bedeutung." Beim Pleinair-Start beschäftigte sich Jürgen Strege jedoch zunächst mit einem dicken Holzstamm. Daraus entstehen jene Raben, die der Sage nach um das Versteck des schlafenden Barbarossa kreisen und ihn warnen sollen, wenn sein Reich in Gefahr sei. „Das hölzerne Raben-Ensemble wird schwarz gefärbt und oben auf die Barbarossa-Statue aufgesetzt – ein optischer Kontrast zu dem hellen Marmor", beschreibt Jürgen Strege seine Intuition.

Der Dritte im Künstler-Bunde ist Pleinair-Gastgeber Rainer Pleß, und er setzt an einem Serpentin-Stein ein Thema um, „das mich schon lange verfolgt. Zwei Figuren in einer Geborgenheit ausstrahlenden Einheit – ein halbrunder steinerner Mantel lässt sie zu einem starken Ganzen, zu einer Familie werden." Nur die Köpfe von „Mutter und Kind" werden explizit herausgearbeitet.

Für aufmerksame Beobachter und Kenner der inzwischen 15 im Pegauer Stadtgebiet aufgestellten Skulpturen bedarf das Thema „Tierplastik-Premiere" noch einer Ergänzung. Beim hölzernen „Mönch" an der Schlossresidenz schaut ein kleiner Hund hervor, der treue Hund zu Pegau aus der überlieferten Sage. Nun kommen auch noch Barbarossas Raben hinzu. Daher liegt die Betonung beim Wildschweinkopf auf der ersten reinen Tierplastik.

Zwei spannende, arbeitsreiche Wochen haben im Klostergarten begonnen. Wer das Entstehen der Kunstwerke miterleben möchte, ist gern gesehen, täglich ab 10 Uhr bis in die Abendstunden.

Hartmut Karich

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