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Pegauer Feuerwehr-Barkas: Neuer Besitzer baut Schlummerplatz ein

Nach Versteigerung des Oldtimers Pegauer Feuerwehr-Barkas: Neuer Besitzer baut Schlummerplatz ein

Ralf Funke aus Apolda-Oberroßla hat am Freitag den ersteigerten Barkas der Feuerwehr Kleinschkorlopp in Pegau abgeholt. Für den Raumausstatter-Meister ist der Erwerb eine Nostalgie-Aktion, da er als junger Unternehmer ein solches Firmenauto hatte. Er will die Innenausstattung verschönern, um auch drin schlafen zu können.

Ralf Funke aus dem Apoldaer Ortsteil Oberroßla (Thüringen) hat den Einsatz-Barkas (B 1000) der Feuerwehr Kleinschkorlopp ersteigert.

Quelle: Mathias Bierende

Pegau. Für Ralf Funke wird eine Erinnerung an die Anfänge als Unternehmer lebendig. „Damals, 24-jährig, hatte ich einen Barkas in meiner jungen Firma, der mir gute Dienste leistete“, sagte der Raumausstatter-Meister aus dem Apoldaer Ortsteil Oberroßla. Seit gestern hat er wieder einen B 1000. Der Thüringer holte am Pegauer Bauhof das Feuerwehr-Auto ab, das die Klein­schkorlopper Kameraden für einen neuen VW Crafter ausgemustert hatten. Dann war es von der Stadt versteigert worden (die LVZ berichtete).

Insgesamt hatten 18 Interessenten ihre Preisvorschläge fürs 41 Jahre alte Fahrzeug abgegeben, sogar aus Hamburg und den Niederlanden, sagte Pegaus Kämmerer Guido Voigt. Die meisten wollten wohl ihre Oldie-Sammlung vervollständigen. Doch war Funke mit 4890,76 Euro der Meistbietende, sodass der 47-Jährige am Freitagvormittag den Kaufvertrag unterschreiben konnte. Zügig sicherten er und sein Vater, ein Rechtsanwalt, den Barkas auf einem Autotransportanhänger.

Um eine ausgeprägte Vorliebe für Oldtimer ging es dem Thüringer mit der Teilnahme an der Versteigerung nicht. Vielmehr hat er sich gerade als totalen Gegensatz einen top-aktuellen BMW i3, also ein Elektroauto, zugelegt. Dennoch hatte er sich schon länger nach einem älteren Fahrzeug umgeschaut – als Werbeträger für seine Firma. Ein erster Versuch in Hamburg mit einem Ford-Transporter war fehlgeschlagen, so der gelernte Polsterer. Umso mehr freut ihn, dass es nun mit dem B 1000 klappte. „Aus Nostalgie wegen meines Starts im eigenen Betrieb. Und dann weiß ich eben schon, wie sich ein solches Auto fährt.“

Der Firmenname soll mit drauf, aber völlig umlackieren will er es nicht. „Es soll als Feuerwehr-Fahrzeug zu erkennen bleiben“, so Ralf Funke. Zumal noch die zwei blauen Rundumleuchten auf dem Fahrerhaus sind. Und die meiste Zeit wird er es wohl privat nutzen. „Da kommt eine schöne Innenausstattung rein, damit ich auch mal drin übernachten kann.“ Das sei ja kein Problem bei seinem Job, sagte er. Und fuhr lächelnd davon.

Von Olaf Krenz

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