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Pegauer Gewerbeverein droht Auflösung

Pegauer Gewerbeverein droht Auflösung

Von mehr als 30 Mitgliedern des Pegauer Gewerbevereins waren nur zwölf am Donnerstagabend zur Versammlung in den Kleinen Rathaussaal gekommen. Schnell wurde klar: Der Verein steht nicht nur beim Thema langersehnte Nordeinfahrt zum Gewerbegebiet Carsdorfer Höhe vor großen Aufgaben, sondern hat noch ein weiteres Problem.

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Vereinsmitglieder überreichen Karin Aßmann einen symbolischen Scheck.

Quelle: Ulrike Wolf

Pegau. Sollten sich nicht schnell weitere Vorstandsmitglieder finden - sieben müssen es insgesamt sein - steht der Verein vor der Auflösung. Die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl am 24. September wird somit der Entscheidungstag für das Fortbestehen des Vereins sein. Manfred Dörfer, derzeit an der Spitze des Vereins, möchte nicht mehr als Vorsitzender zur Wahl antreten. "Wir möchten unsere Arbeit gern Jüngeren übergeben", erklärte auch Vorstandsmitglied und Kassenwart Dietmar Ende.

Trotz der schwierigen Lage wurde rege über eine zweite Anbindung des Gewerbegebietes Carsdorfer Höhe an die Staatsstraße 68 diskutiert. Vor allem eine Erleichterung für den Lieferverkehr von und nach Leipzig soll sie bringen. Denn mit der Einfahrt im Norden könnten Laster und PKWs von der S 68 kommend fast zwei Kilometer Weg und Spritgeld einsparen.

Die Idee für eine neue Zufahrt beschäftig den Verein seit Jahren. Manfred Dörfer hatte im Mai mit einem Schreiben an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) in Leipzig der Sache neuen Schwung verliehen. "Wir wollen, dass die Einfahrt so schnell wie möglich kommt, sie macht das Gewerbegebiet attraktiver", so Dörfer. Grundsätzlich bestehen keine Einwände, lautete die Antwort des Lasuv im Juli. Voraussetzung sei aber eine Änderung des Bebauungsplans und die Zusammenarbeit mit der Stadt Pegau.

Auch Gunther Grothe, Bau- und Ordungsamtsleiter von Pegau, war bei der Vereinssitzung mit dabei. "Wir wollen uns nicht dagegenstemmen", sagte er. Für die Zufahrt sei aber ein Grundstücksankauf nötig und der Bau werde viel Geld verschlingen, 80 000 bis 100 000 Euro. Bis zu 75 Prozent Fördermittel könnten fließen. Heiß diskutiert wurde, ob die S 68 für die Einfahrt erweitert werden müsste, weil die Straße für aus dem Gewerbegebiet herausfahrende Laster und Linksabbieger zu schmal ist oder ob die neue Zufahrt - wenn sie denn gelingt - nur als Einfahrt für von Leipzig und Wiederau kommende Fahrzeuge sein soll. Der Gewerbeverein und die Stadt wollen nun gemeinsam planen und Gespräche mit dem Lausuv aufnehmen. Am Ende wird jedoch der Stadtrat über das Vorhaben abstimmen.

Doch auch ein ganz anderer Programmpunkt stand auf der Tagesordnung. Die Vereinsmitglieder überreichten Karin Aßmann, ehemalige Betreiberin der Gaststätte "Sporthaus", einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Das Juni-Hochwasser hatte ihr Lokal und damit auch ihr Wohnhaus völlig zerstört. Jetzt will Aßmann einen Neustart wagen und im Oktober die Gaststätte am Freibad Pegau, die lange leerstand, wiedereröffnen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.09.2013

Ulrike Wolf

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