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Borna Pegauer Heimatfreund und Weltenbummler Heinz-Joachim Günther feiert 80. Geburtstag
Region Borna Pegauer Heimatfreund und Weltenbummler Heinz-Joachim Günther feiert 80. Geburtstag
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22:17 07.03.2018
Der Pegauer Heimatfreund und Weltenbummler Heinz-Joachim Günther feierte mit vielen Freunden, ehemaligen Kollegen und Wegbegleitern seinen 80. Geburtstag. Quelle: Kathrin Haase
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Pegau

Wenn dieser Mann schon 80 sein soll, dann muss sich jemand verzählt haben. So fit und neugierig wie Heinz-Joachim Günther um die ganze Welt reist, Landschaften und Menschen fotografiert und dann in Dia-Vorträgen darüber berichtet, kann er höchstens zum zweiten Mal 40 werden. Und doch kündigte der Pegauer Heimatfreund am Donnerstagabend im Volkshaus an: „Ich will noch nicht ganz aufhören, aber ich will mich langsam rausschleichen.“ Das fortgeschrittene Alter fordere seinen Tribut, sagte der mehrfache Großvater und Urgroßvater an seinem Ehrentag, denn von fünf Dingen, die er sich am Tag vornehme, schaffe er manchmal nur noch zwei.

Der einstige Sport- und Geografielehrer ist in Halle geboren, in Querfurt aufgewachsen und kam der Liebe zu seiner Frau Friederike wegen als junger Mann an die Elster. Heute ist „Heini“ eine Marke in Pegau: Heimatfreund der ersten Stunde und Mit-Erfinder des Blumenwettbewerbs, Camper und LVZ-Reporter, Weltenbummler und Fotograf, ein vorzüglicher Redner und Menschenfreund, ein Nachdenker und Kritiker. Bürgermeister Frank Rösel erinnerte an legendäre Fototermine, bei denen Heinz-Joachim Günther auf dem Bauch liegend die Röselschen Zwerghühner ablichtete oder an lustige Paddeltouren auf der Weißen Elster. Wer will da schon auf die AIDA?

Mit einem Bildervortrag über seine Türkei-Reise im vergangenen Jahr hatte Günther den runden Geburtstag eingeleitet. Unter den Gästen: sein „großes Vorbild Tylo Peter“, der langjährige Fotofreund Werner Halbeck („Wir haben gegenseitig voneinander gelernt“), Pegaus ehemaliger Bürgermeister Peter Bringer, die Heimatfreunde um Angela Seifert, Bärbel und Rainer Pleß vom „Blauen Haus“, Fischhändler Kurt Brause, aber auch viele Nachbarn, Freunde, ehemalige Kollegen und Kegelfreunde wie Bärbel und Gerhard Meißner aus Großstorkwitz. Der Elsterchor sang dem Frühlingskind ein beschwingtes Ständchen. Und Uwe Rohland würzte das gemütliche Beisammensein mit seinem Mundartprogramm „Ich weeß nich, mir isses so gomisch“.

Ein ganz außergewöhnliches Geschenk hatte Chorsänger Wilfried Rosenberg parat. Er habe einst als Schüler unter den Sportstunden des Herrn Günther gelitten, insbesondere das Reck war ein Schreck für seine zarte Jugendseele. „Doch heute“, so schloss der Rüssen-Kleinstorkwitzer den Bogen, „verzeihe ich dir endlich. Heini, du bist Goldes wert. Wenn es dich nicht gäbe, müsste man dich erfinden.“

Von Kathrin Haase

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