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Borna Pegauer Kirchplatz wird altstadtgerecht umgebaut
Region Borna Pegauer Kirchplatz wird altstadtgerecht umgebaut
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14:23 19.05.2015
Klaus Müller (l.) vom Planungsbüro Quercus aus Halle erläutert den geplanten Umbau des Kirchplatzes anhand der Zeichnung. Quelle: HansHermann Koch

Bei einer Bürgerversammlung informierten Bürgermeister Peter Bringer (parteilos), Bauamtsleiter Gunther Grothe, Klaus Müller vom Planungsbüro Quercus aus Halle und Uwe Kischkel vom Bauunternehmen Er-Ti aus Böhlen die etwa 20 Teilnehmer über das Vorhaben. Es soll im Sommer 2015 abgeschlossen werden.

Nach dem ersten Bauabschnitt, der der Sanierung im Bereich des Volkshaues bis runter zur Elstermühlgrabenbrücke folgte, startet die Firma Er-Ti nun an der Südseite des Kirchplatzes. Wenn es die Witterung zulässt, sollen die Arbeiten 2014 bis zum Westportal der Laurentiuskirche und zur Bushaltestelle an der Ostseite fortgesetzt werden. Die Nordseite werde gleich danach in Angriff genommen, wahrscheinlich im Frühjahr.

Die drei Kastanien und die junge Eiche bleiben, die Infotafel für Touristen wird etwas nach Osten versetzt. Die neuen Parkplätze erhalten eine Schleife mit Ein- und Ausfahrt als Einbahnstraße. Der nördliche Bereich hat 26 Stellflächen, zwei werden als Behindertenparkplätze mit je 3,50 Meter Breite ausgewiesen. Die Südseite weist 13 Parkbuchten auf, ebenfalls zwei für Behinderte. Damit erhöht sich das Angebot um die Kirche von jetzt 30 auf 39 Flächen. Dabei wird Natursteinpflaster verarbeitet.

Vorgesehen sind Sitzbänke, Fahrradständer und Unterflurhydranten. Es werden die Strom- und Wasserversorgung für Markttage und Feste besser verteilt und die Entwässerung neu verlegt. Die Grünflächen sollen pflegeleicht gehalten werden, ohne besondere Zupflanzungen. Die bisher spärliche Beleuchtung des gesamten Kirchplatzes wird mit warmen LED-Lampen optimiert, wobei es zwei weitere Straßenlaternen gibt. Die Laurentiuskirche soll in den Abendstunden mit Bodenstrahlern rundum in warmes Licht getaucht werden.

Da an der Südseite 20 Zentimeter Boden abgetragen, im Norden aber 40 Zentimeter aufgebaut werden, entstehe ein einheitliches Höhenniveau. Es entfallen große Bordsteine und Einfriedungen, die Kanten sollen nicht höher als zwei bis drei Zentimeter sein. Das Ergebnis ist ein touristisch hoch einzuschätzender "barrierefreier Kirchplatz" in der Pegauer Altstadt, hieß es.

Auf Anfrage, ob die Diakonie-Einrichtung immer zugänglich bleibt, wurde das weitgehend zugesichert. Längere Teilsperrungen soll es kaum geben, wenn doch, dann mit rechtzeitiger Ankündigung. Angeregt wurde, die Verkehrssicherheit einer Kastanie zu prüfen und diese zu stutzen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.11.2014
Hans-Hermann Koch

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