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Borna Pegauer Maskottchen "Bella Peeche"
Region Borna Pegauer Maskottchen "Bella Peeche"
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19:26 22.04.2010
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Pegau

„Doch bis dahin gilt es noch einige Hürden zu überwinden", so der Pegauer. Die Maskottchen-Idee entstand im Vorfeld eines Unternehmer-Stammtisches von Stadt und Tourismusverein Leipziger Neuseenland im November 2008. Pleß: „Grundgedanke war, ein Alleinstellungsmerkmal für Pegau zu haben. Es sollte lustig, einprägsam und natürlich einen Bezug zur Stadt haben." Er entschied sich für eine Kuh - in Anlehnung an die Bezeichnung „Kuh Peeche". Seines Wissens sei dieser Name darauf zurückzuführen, dass Pegau im Mittelalter zeitweilig eine sehr wohlhabende Stadt war. Das habe sich auch in der großen Zahl der Kühe ausgedrückt, die nicht nur Bauern, sondern auch andere Bürgern innerhalb der Stadtgrenzen hielten.

„Die Kuh muss vermenschlicht sein, weil es mir nicht nur um eine Figur ging, sondern auch um Möglichkeiten, diese vielseitig einzusetzen." Deshalb fertigte er neben Kuhmodellen aus Gasbeton auch mehrere Skizzen an. Darauf ist „Bella Peeche" zum Beispiel mit Mann und Kind beim traditionellen Stadtfest mit von der Partie, fährt in Anlehnung an das jährliche Oldtimertreffen ein altes Auto oder spielt Volleyball - der VC 68 lässt grüßen.

„So ein Maskottchen muss unter die Leute gebracht werden", bekräftigt Pleß. „Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur kleine Skulpturen angeboten werden, sondern auch T-Shirts und Gebrauchskeramik wie Tassen und Becher mit dem entsprechenden Aufdruck." Dies würde mit entsprechenden Sprüchen gekoppelt. Dabei denkt er unter anderem an „Pegau - find ich kuht", „Verliebt in Pegau - nur muht" oder „Pegau - kuht isses!"

Bei der ersten Präsentation der Skulptur und einiger Skizzen beim Unternehmer-Stammtisch, an dem sich Geschäftsleute, Vertreter vom Gewerbeverein sowie anderen Vereinen und Verbänden beteiligten, kam seine Idee gut an. Bis zur Umsetzung wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen. „Im Moment haben andere Projekte für mich Vorrang." Das betreffe beispielsweise seine künstlerische Vorhaben.

Erste Kontakte sind dennoch geknüpft. So würde die Keramikerin Monika Arnhold aus Pegau mit in das Projekt einsteigen. Pleß fühlte auch schon bei einigen Geschäftsleuten vor. Diese sind ebenfalls nicht abgeneigt, Bella-T-Shirts und ähnliches für Touristen und andere Interessenten mit anzubieten.

Gegenwärtig will sich Pleß noch nicht auf einen Termin festlegen, wann „Bella Peeche" als Maskottchen angeboten wird. Eines steht für ihn dennoch fest: „Sie kommt, denn was lange währt, wird kuht."

Gerd Barthel

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