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Borna Petters plädiert für Verkauf des Sportplatzes an Espenhainer Familie
Region Borna Petters plädiert für Verkauf des Sportplatzes an Espenhainer Familie
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13:17 11.03.2018
Der Sportplatz in Espenhain mit Kegelbahn. Die Stadt will das Areal verkaufen. Quelle: André Neumann
Rötha/espenhain

Der Verkauf des Sportplatzes in Espenhain wird kein Beschlussantrag auf der nächsten Sitzung des Röthaer Stadtrates am 1. März. Das bestätigte Bürgermeister Stephan Eichhorn (parteilos) der LVZ. Nach einer kontroversen Debatte im Verwaltungsausschuss könnte es sogar zu einer erneuten Ausschreibung kommen. Das wäre dann die dritte. Jetzt soll sich zunächst der Ältestenrat mit dem Thema befassen.

Peter Petters, Mitglied des Espenhainer Ortschaftsrates, des Röthaer Stadtrates und des Kreistages im Kreis Leipziger Land. Quelle: André Neumann

Unterdessen plädiert Stadtratsmitglied Peter Petters (Linke) aus Espenhain für einen Verkauf an die Espenhainer Familie Deubel. Die hatte schon vor der ersten Ausschreibung ein Konzept für den Sportplatz vorgelegt. Das kommt ohne Neubauten aus und setzt als Attraktion allein auf Fußballgolf.

Peter Petters erinnert daran, dass der 1956 eingeweihte Sportplatz, damals das Otto-Heinig-Sportstadion, aus dem Kultur- und Sozialfonds des einstigen Braunkohlewerkes und damit „von dem Geld der Werktätigen“ gebaut worden war. Etliche Espenhainer hätten daran mitgebaut.

Deswegen müsse der Platz den Espenhainern erhalten bleiben, fordert Petters (75). Die Chance dafür sieht er in dem Konzept der Espenhainer Familie, auch wenn deren Angebot deutlich unter dem Verkehrswert des Grundstückes liegt. Es dürfe nicht nur ums Geld und um „Höchstgewinne“ gehen, sagte Petters der LVZ. D

eswegen bedauert er es, dass nur der Markkleeberger Unternehmer Roberto de la Cruz, der ein höheres Angebot abgegeben hatte, sein Konzept einem größeren Kreis von Stadträten vorstellen durfte – das er im übrigen für eine „Luftnummer“ halte. Deubels Konzept, welches eine Zusage für den Schulsport, die Nutzung der Kegelbahn und das Maifest für fünf Jahre enthalte, sei dagegen nur dem Ortschaftsrat vorgestellt worden.

Von André Neumann

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