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Pfarrhaus Mölbis erfährt "massive Eingriffe"

Pfarrhaus Mölbis erfährt "massive Eingriffe"

Eine Summe von 600 000 Euro werden in die Sanierung des alten Pfarrhauses in Mölbis investiert. Im März nächsten Jahres sollen die Arbeiten nach zwei Jahren Bauzeit beendet sein.

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Das evangelische Pfarrhaus in Mölbis, 1806 bis 1809 erbaut, wird zurzeit saniert. Im März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: Ulrike Wolf

Mölbis. Pfarrer Stephan Vorwergk freut sich auf die zukünftigen Bedingungen. "Mit Räumlichkeiten, die desaströs sind, kann man keine gute Gemeindearbeit machen", sagt er.

Das 1806 bis 1809 erbaute Pfarrhaus erlebte in seiner Geschichte keine wesentlichen baulichen Veränderungen. Die umfangreiche Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes sei nur nur die Förderung möglich gewesen, sagt der Pfarrer. "Die Kirchgemeinde ist finanziell dünn aufgestellt." Der überwiegende Teil der Kosten teilt sich nahezu hälftig in Ile-Mittel (Integrierte Ländliche Entwicklung) und Gelder der Landeskirche auf. Für Letztere ist dieses Investitionsvorhaben das zweitgrößte im Etat. Und letztlich war der Erhalt auch eine strategische Entscheidung, um ländliche Gegenden nicht auszudünnen.

Die Arbeiten im Obergeschoss und am Dach sind mittlerweile abgeschlossen. Seit September wohnt der Pfarrer mit seiner Frau und den drei Kindern im Haus. "Es war ein guter und wichtiger Schritt für uns, hier zu wohnen", sagte er gestern. Mittlerweile könne er trotz der Presslufthammer-Geräusche schlafen, erzählt der 37-Jährige.

Mit den "massiven Eingriffen" im Erdgeschoss werden gleich mehrere Probleme gelöst. Eine neuer Fußboden und eine entsprechende Verdichtung werden den Altbau vor Nässe schützen. Außerdem entsteht aus zwei vorhandenen Räumen ein 60 Quadratmeter großer Raum, der künftig für diverse Veranstaltungen genutzt werden kann. Momentan nutzt die Gemeinde die Orangerie. "Wir sind froh, dass uns die Kommune da unterstützt." Aber die daraus resultierende Fahrerei, um E-Piano, Gesangsbücher und andere Materialien hin und her zu transportieren, sei ziemlich nervig, so der Pfarrer.

Nach Abschluss der Arbeiten wird es im Erdgeschoss auch ein ebenerdiges Amtszimmer für Besucher geben. Der beschwerliche Weg für alte Leute die Treppe hinauf entfällt dann. Auch eine behindertengerechte Toilette wird eingebaut.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.10.2014
Grätz, Saskia

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