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Borna Planung für Schrott-Wetzel wird ausgelegt
Region Borna Planung für Schrott-Wetzel wird ausgelegt
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12:06 08.09.2018
In Elstertrebnitz kann die Öffentlichkeit demnächst wieder Einblick nehmen in die Erweiterungspläne der Firma Schrott-Wetzel. Quelle: Jens Paul Taubert
Elstertrebnitz

Im Herbst werden die Dokumente zur geplanten Erweiterung der Fläche des Unternehmens Schrott-Wetzel in Elstertrebnitz erneut öffentlich ausgelegt. Das beschloss der Gemeinderat vorgestern Abend einstimmig. Das in der Kommune kontrovers diskutierte Thema – zwischen Befürwortern des ortsansässigen Betriebes sowie Kritikern (etwa wegen Lärm- und Staubemission) – nahm nur wenig Zeit in Anspruch.

Hauptgegner stimmen nicht mit ab

Was mit daran lag, dass die Hauptgegner unter den Abgeordneten am Tagesordnungspunkt nicht teilnahmen. Sylvio Schlag fehlte entschuldigt. Dirk Engelmann (beide Freie Wähler) wurde, wie im November, wegen Befangenheit ausgeschlossen. Da er sich nicht selbst zurückzog, forderte Bürgermeister David Zühlke (CDU) eine Abstimmung. In der Begründung wurden Engelmanns persönliche Betroffenheit (naher Wohnort) und seine Einwendung bei der ersten öffentlichen Auslage genannt. Die sei „sehr subjektiv aufgeladen“ und enthalte „Vorwürfe und Empörung“, sodass Besorgnis bestehe, dass er „kein allein am Gemeinwohl orientiertes, neutrales Abstimmungsverhalten“ zeigen wird. Die Kommunalaufsicht teile die Einschätzung. Wie nun auch acht Gemeinderäte. Nur Susanne Jerke hielt zu ihrem Fraktionskollegen.

Einwände von Bürgern eingearbeitet

Planer und Architekt Patrick Wiederanders erläuterte, dass im Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Sondergebiet „Rangier- und Containerabstellfläche Schrott-Wetzel GmbH“ Einwendungen von Bürgern und Stellungnahmen von Behörden eingearbeitet sind. Vor allem betraf das ein neues Gutachten zur Schallemission sowie eine Verkehrsuntersuchung und Forderungen wegen Luftschadstoffen und Staub.

Nun folgt die Auslegung

Bürgermeister Zühlke sagte, dass die Termine zur öffentlichen Auslegung im Oktober-Amtsblatt veröffentlicht werden. Danach können einen Monat lang die Dokumente in der Gemeindeverwaltung, den Schaukästen und im Internet eingesehen und neue Hinweise sowie Bedenken geäußert werden. Deren Abwägung müsse wieder der Gemeinderat beschließen, ehe es um den fertigen Plan geht.

Von Olaf Krenz

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