Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Podiumsdiskussion zum Schulgeburtstag in Kitzscher – Aussichten und Veränderungen
Region Borna Podiumsdiskussion zum Schulgeburtstag in Kitzscher – Aussichten und Veränderungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 10.09.2016
Das Schülerfernsehen hat die Teilnehmer der Podiumsdiskussion am Freitag in Kitzscher fest im Visier. Quelle: André Neumann
Anzeige
Kitzscher

Der Landtagsabgeordnete Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) hat an Schüler der Oberschule Kitzscher appelliert, sich offen gegenüber Veränderungen zu zeigen. „Die Welt verändert sich, und wir müssen mutig genug sein, vornweg zu gehen“, sagte er am Freitag während einer Podiumsdiskussion aus Anlass des 45-jährigen Bestehens der Plattenbauschule.

Vor Schülern der zehnten Klassen sprachen von Breitenbuch, Schulleiter Rainer Reichenbach und Kitzschers Bürgermeister Maik Schramm (Freie Wähler) über Veränderungen und Zukunftsaussichten für Kitzscher und die Oberschule. Schülerin Sophie Lodderstädt vom Schülerfernsehen und Roman Schulz, Sprecher der sächsischen Bildungsagentur in Leipzig, moderierten das Gespräch.

Bürgermeister Schramm erinnerte daran, dass die Kitzscheraner Oberschule nach langer Ungewissheit jetzt einen gesicherten Bestand hat, auch wenn das neue Schulgesetz noch nicht verabschiedet ist. Er gehe davon aus, dass die Bildungseinrichtung über einen Zeitraum von wenigstens 25 bis 30 Jahren weitergeführt wird. Das Schicksal der Stadt, betonte Schramm, „steht und fällt mit der Oberschule“. Jetzt habe die Stadt die Chance, die Schule weiterzuentwickeln. Die Verwaltung habe einen Fördermittelantrag gestellt für eine Investition von über zwei Millionen Euro in die energetische Sanierung. Bei der Entwicklung der Stadt setzt der Stadtchef auf Wohnungsbau, um Einwohner zu gewinnen. Das Wohngebiet in Kitzscher Nord-West, kündigte er an, werde in der letzten Ausbaustufe 86 Eigenheimstandorte haben.

Auch CDU-Politiker von Breitenbuch sieht zwischen den Wachstumsregionen Leipzig und Chemnitz gute Möglichkeiten für die Stadt und die Region. Mit „Lebendigkeit und klugem Gemeinwesen“ könne man bestehen, erklärte er.

Einen Blick zurück warf Schulleiter Reichenbach. Als er vor vier Jahrzehnten in Kitzscher anfing, sagte er, sah man beim Eröffnungsappell „eine Wand von 750 Schülern“ vor sich. Vor 25 Jahren habe eine große Unsicherheit bestanden, gleichzeitig habe ihn damals die Aufbruchstimmung gefreut. Heute ist Reichenbach stolz auf die seit damals anhaltende Kooperation mit einer Schule in Hannover, auf den Sächsischen Schulpreis und auf den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Unter den Fragen, die Schüler stellten, war auch die nach einer neuen Turnhalle. Wie das Schulhaus hat auch die jetzige Halle nahezu noch ihren Urzustand von vor 45 Jahren. Der Bürgermeister deutete an: „Natürlich ist das immer noch ein Ziel“, ohne konkret über seine Pläne zu sprechen. Es gebe vorher noch ein paar wichtigere Dinge zu erledigen, beispielsweise die Sanierung der Schule selbst.

Von André Neumann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

20 Jahre Führungen im Stasi-Bunker Machern: Zum Jubiläum stehen Führungen durch den unterirdischen Komplex und die Eröffnung der Ausstellung „Kalter Krieg“ der Bundesstiftung Aufarbeitung auf dem Programm.

01.11.2016

Liebenswert verrückt: so lassen sich Doris und Rainer Kurth am besten beschreiben. Denn bei den Kitzenern dreht sich alles um Fußball und die Rasenballer. Logisch, dass sie beim ersten Heimspiel von RB in der ersten Bundesliga gegen Dortmund dabei sind. Und zuhause geht die Liebe weiter: mit Bettwäsche im RB-Look und Gummi-Enten in rot und weiß. Und jetzt soll auch noch die Hauswand darauf hinweisen, woher der Wind weht.

10.09.2016

Im Oktober soll mit dem Bau der Forststraße in Regis-Breitingen begonnen werden. Bis Juli soll damit auch der letzte Teil der Ortsdurchfahrt saniert sein. Der Stadtrat hatte vor der Auftragsvergabe eine überplanmäßige Ausgabe zu beschließen. Nach dem Ausschreibungsergebnis wird das Vorhaben mehr als 200 000 Euro teurer als vorgesehen.

09.09.2016
Anzeige