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Borna Profi-Rennen der Neuseen Classics gerettet
Region Borna Profi-Rennen der Neuseen Classics gerettet
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22:35 15.03.2010
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Leipzig/Zwenkau

Sie schießt den Großteil der rund 50 000 Euro zu, die am erforderlichen Etat von 250 000 Euro gefehlt hatten. Damit bleibt bei der 7. NSC-Auflage am Pfingstsonntag (23. Mai) die Vielfalt des Angebots für Kinder, Hobby-Fahrer und Spitzenrenner erhalten.

Martin Bücher, Vorstandsmitglied der Sparkasse Leipzig, verkündete am Mittag die frohe Botschaft. Mit nun insgesamt 110 000 Euro stehen das Geldinstitut und seine Verbundpartnern der bedeutendste Radsport-Veranstaltung in Ostdeutschland zur Seite. Die zusätzliche Finanzspritze bringt den neuen Namen mit sich: „Sparkassen Neuseen Classics – Rund um die Braunkohle“. Bücher erklärte, dass die Unterstützung als Titelsponsor mindestens drei Jahre dauert. „Allerdings kann ich heute noch nicht sagen, ob wir stets die gleiche Summe beisteuern. Wir sind eingesprungen, als sich andere zurückzogen. Für uns ist das Imagepflege und Standortförderung in der Region.“ Die positive Resonanz der Zwenkauer Veranstaltung im Breitensport sei ein wichtiger Grund für die Mitwirkung. Er kann sich vorstellen, dass sich neben der Sparkasse auch andere Unternehmen günstig präsentieren, sagte der Hobby-Radsportler. Trotz der lebensnotwendigen Geldspritze werden die Organisatoren sparen. „Die Profis absolvieren ihren Wettkampf auf der gleichen 130-Kilometer-Runde wie die Jedermänner, auch wenn damit unser Zeitplan noch straffer gestaltet werden muss. Allein schon die Absperrkosten werden geringer“, weiß Harald Redepenning. Der Renndirektor gewinnt dieser Umstellung eine weitere positive Seite ab: „Für die Hobby-Renner wird der Anreiz zu starten noch größer, wenn sie auf den gleichen Straßen wie die Profis fahren.“ Das wird die Zuschauer ebenso freuen, ergänzte Mit-Organisator Christian Braun. Die Zustimmung am Rande der Strecke hat sich in den Vorjahren immer mehr gesteigert, sagte er. „Die Leute feiern dort richtig Party. Und jetzt bekommen sie noch Jedermänner und Profis nacheinander.“ Redepenning hofft, zu den Spitzen-Teams Milram und Columbia eine dritte Pro-Tour-Formation zu verpflichten. Angesichts vieler „gestorbener“ Veranstaltungen suchen Teams nach hochkarätigen Rennen. Und ein lukratives Feld sei wichtig, da das Profi-Rennen nun mal im Mittelpunkt des medialen Interesses stehe.

Norbert Töpfer/Olaf Krenz

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