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14:32 03.03.2012
Wiederau: Es bleibt bei der Hauptstraße, doch statt Dorfplatz ist ein Name mit „Schmiede“ im Gespräch. Quelle: Hartmut Karich
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Pegau

Logische Konsequenz: Jeweils ein Doppelgänger muss umgetauft werden. Wer seinen Namen abgeben muss, dafür hat man im Rathaus eine klare Regel aufgestellt. Über 50 Vorschläge liegen auf dem Tisch. Am 14. März wird in der Stadtratssitzung abgestimmt.

Von den 18 Zwillingen sind fünf in der Kernstadt Pegau angesiedelt, je dreimal sind Wiederau und Kleinschkorlopp betroffen, zweimal Kitzen, je einmal Seegel, Löben, Eisdorf, Großstorkwitz und Sittel. „Für den Namenswechsel gibt es eine eindeutige Prämisse. Geändert wird der Name der Straße, in der im direkten Vergleich weniger Einwohner gemeldet sind", nennt Pegaus Bauamtsleiter Gunther Grothe das entscheidende Kriterium.Dass es da keine Kompromisse gibt, wird vor allem am Beispiel der Schulstraße deutlich. In Pegau dominiert die Mittelschule das Straßenbild, in Kitzen ist die alte Schule schon lange geschlossen und inzwischen privat bewohnt. Dennoch behält Kitzen seine Schulstraße. „Da können wir keine Ausnahme machen, es muss gerecht zugehen", verteidigt Grothe das Vorgehen.In Wiederau bleibt die Hauptstraße erhalten, in Großstorkwitz ist es die Dorfstraße. Kleinschkorlopp hat weiterhin Kirchweg und Dorfplatz. Feld-, Linden-, Friedens- und Leipziger Straße sind auch künftig in Pegau zu finden.

Für die Umtauf-Kandidaten gab es nach einem Aufruf der Stadt viele interessante Vorschläge (siehe Text rechts). In dieser Woche beriet der Bauausschuss darüber und erarbeitete für die Stadtratssitzung am 14. März eine Vorlage. „Wir haben uns pro Straße mehrheitlich für einen Favoriten entschieden und legen das als Empfehlung auf den Tisch", so Grothe. „Das ist aber noch nichts Endgültiges. Wenn zur Stadtratssitzung ein genialer neuer Vorschlag kommt, der alle verzaubert, dann hat auch der noch eine Chance."Die LVZ wird über die neuen Straßennamen berichten, außerdem werden sie im Amtsblatt veröffentlicht. Personalausweis-Änderungen im Rathaus sind gebührenfrei. Nach der Stadtratsentscheidung werden die neuen Schilder bestellt und spätestens im Mai montiert. „Die alten Schilder bleiben zusätzlich noch eine Weile hängen. Spätestens im Herbst werden wir sie aber entfernen", kündigt Gunther Grothe an.Die Deutsche Post erhält ebenfalls umgehend die Liste mit den neuen Namen. In einer Übergangszeit werden die umbenannten Straßen auch noch unter der alten Bezeichnung bedient. „Solche Umstellungen finden quartalsweise statt", sagt Gunther Grothe. „Ich rechne also damit, dass ab dem 1. Juli die geänderten Namen gelten. Dann gibt es auch eine neue Postleitzahl."

Die wesentlichsten Vorschläge für neue Namen lesen Sie in der LVZ Borna/Geithain am 3. März.

Hartmut Karich

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