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Querelen um Jugendparty: Villageclub für Kitzscher zu teuer

Park- und Teichfest Querelen um Jugendparty: Villageclub für Kitzscher zu teuer

In Kitzscher gibt es derzeit Irritationen um die Jugendparty am Vorabend des Park- und Teichfestes. Seit ein paar Jahren veranstaltet der Villageclub am Freitag vor dem Fest eine Party mit Techno- und House-Musik. die könnte der Stadt jetzt zu teuer werden.

DJ Marc Werner ist der Kopf des Villageclubs aus Hanichen. Er verhandelt mit der Stadt Kitzscher über die Jugendparty am Vorabend des Park- und Teichfestes.

Quelle: André Neumann

Kitzscher. In Kitzscher gibt es Irritationen um die Jugendparty am Vorabend des Park- und Teichfestes. Seit ein paar Jahren veranstaltet der Villageclub, eine Veranstaltungsagentur aus dem Ortsteil Hainichen um den DJ Marc Werner, am Freitag vor dem Fest eine Freiluft-Party mit DJs und jugendgemäßer House- und Technomusk. Wie das Park- und Teichfest selbst wird auch diese Veranstaltung auf dem frei zugänglichen Rittergutsgelände ohne Umzäunung und ohne Eintritt angeboten. Aus dem Budget des Park- und Teichfestes, welches sich aus 10 000 Euro städtischem Zuschuss und noch zu sammelnden Spenden zusammensetzt, sollte die Veranstaltung für die Jugend auch in diesem Jahr wieder mit rund 1000 Euro unterstützt werden.

Als es auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates um das Einwerben von Spenden für das Fest ging, wurde Kritik daran laut, dass der Villageclub in diesem Jahr eine deutlich höhere finanzielle Unterstützung durch die Stadt haben möchte. „Der Villageclub hat eine Forderung, die wir nicht erfüllen wollen“, bestätigte Bürgermeister Maik Schramm (Freie Wähler) auf eine Anfrage von Ute Reuther (Linke). Es werde dazu noch ein Gespräch geben, kündigte Schramm an. Eine Diskussion zu dem Thema fand erst im nichtöffentlichen Teil der Sitzung statt. Es gebe auch Stadträte, sagte Schramm der LVZ, die die Jugendveranstaltung gar nicht unterstützen wollen.

Marc Werner begründet die höhere Forderung mit eben dieser Situation, keinen Eintritt nehmen zu können. Damit müssten alle Kosten für Security, Technik, die DJs, Gebühren, Organisation, auf- und Abbau nur durch den Getränkeverkauf eingespielt werden, was aber bei weitem nicht aufgehe. Und weil es ohne Absperrung keine Einlasskontrollen gibt, würden Jugendliche zudem eigene Getränke mitbringen, was den Umsatz zusätzlich schmälere.

„Das Problem kennt die Stadt schon mehrere Jahre“, sagt Werner, „aber wir sind gewillt, etwas für die Jugend zu tun, sagt er. Und er begründet aus seiner Sicht, warum die Jugendveranstaltung der Stadt durchaus auch mehr Geld wert sein sollte: „Weil auch die Jugend aus Kitzscher und Umgebung zu ihrer Musik tanzen und feiern sollte. Das verbindet die Jugend.“ Der Freitagabend, ergänzt der DJ und Veranstalter, werde im Übrigen nicht nur von der Jugend genutzt. Dem Gespräch mit der Stadtverwaltung sieht er optimistisch entgegen, weil, wie er sagt, „beide Seiten nicht möchten, dass es ausfällt“. Allerdings hat Maik Schramm im Stadtrat angedeutet, dass man sich um eine Alternative bemühen werde, falls es mit dem Villageclub nicht zu einer Einigung kommt.

Der LVZ sagte Schramm, man habe mit dem vom Stadtrat beschlossenen Zuschuss und den Spenden ein begrenztes Budget. Für eine Rockband, die den Sonnabendabend bestreitet, gebe man 3000 bis 4000 Euro aus. Würde man die Veranstaltung am Freitagabend höher bezuschussen, müssten an anderen Stellen Abstriche gemacht werden, sagt Schramm.

Von André Neumann

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