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Radweg nach Kitzscher wird nun endlich vollendet

Radweg nach Kitzscher wird nun endlich vollendet

In Kitzscher hat in der Vorwoche die Vollendung eines Radweges begonnen, dessen erstes Stück schon vor rund 20 Jahren gebaut worden war. Die straßenbegleitende Trasse entlang der Staatstraße 50 zwischen Kitzscher und dem Ortsteil Dittmannsdorf war schon Mitte der 1990er Jahre begonnen worden, erinnert sich der damalige Bürgermeister Hartmut Harbich.

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Ein Mitarbeiter der Firma Reif baut am Radweg von Kitzscher nach Dittmannsdorf (hinten).

Quelle: Jens Paul Taubert

Kitzscher. Allerdings verbesserte sich die Situation für Radfahrer damals nur unwesentlich, denn nach knapp 200 Metern endete der Weg und Radfahrer mussten - bis heute - wieder auf die Straße.

Harbich erinnert sich an zwei Gründe für das abrupte Bauende: Die Fördermittel reichten nicht für eine längere Strecke. Außerdem scheiterte der Weiterbau nach seinen Worten auch daran, dass seinerzeit nicht klar war, ob und wie der Verlauf der Staatsstraße in diesem Bereich geändert wird.

Davon ist nun offenbar keine Rede mehr, denn der Weg wird bis zum ­Ortseingang Dittmannsdorf weitergeführt. Das Geld für die rund 400 Meter kommt vom Freistaat, dem Träger der Straße. Über einen sogenannten Geschäfts­besorgungsvertrag mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) kümmert sich die Stadt ­Kitzscher um die Abwicklung des Baus. Der wird laut Bürgermeister Maik Schramm (Freie Wähler) rund vier Wochen dauern und kostet rund 150 000 Euro. Ausführendes Unternehmen ist nach öffentlicher Ausschreibung die Firma Reif.

Nach Fertigstellung des Abschnitts bis Dittmannsdorf fehlt an der Radwegeverbindung zwischen Kitzscher und Borna und damit auch zum Bockwitzer See allerdings immer noch ein Stück, nämlich die letzten 350 Meter zwischen dem Ortsausgang Dittmannsdorf und der Bundesstraße 176. Von dort wird voraussichtlich schon Ende dieses Jahres neben der gerade im Bau befindlichen Straße über den Lerchenberg ein Radweg zum See und nach Borna führen.

Für Schramm ist klar, dass auch diese letzte Lücke unbedingt geschlossen werden muss. Vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr gebe es Signale, dass man das dort genauso sieht. "Für die Weiterführung bis zum Knoten mit der B 176 planen wir", sagt Isabell Siebert, Sprecherin des Lasuv. Schramm hegt die Hoffnung, dass spätestens mit dem Bau des an der Kreuzung mit der B 176 geplanten Kreisverkehrs auch die letzten Meter des Radweges gebaut werden. Siebert wollte sich gegenüber der LVZ noch nicht auf einen Zeitpunkt für den Weiterbau festlegen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.04.2015
André Neumann

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