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Borna Rasselbande lädt Mütter in den Zirkus
Region Borna Rasselbande lädt Mütter in den Zirkus
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17:05 19.05.2015
Unverzichtbar in einem richtigen Zirkus: Clowns. Emma, Josephine und Anna (v.l.) schlüpften in die Rollen der lustigen Gesellen und erfreuten unter anderem mit Seifenblasen. Fotos: André Neumann Quelle: André Neumann

Einmal im Jahr treffen sich alle Mütter der Ramsdorfer Kindertagesstätte im Garten der Einrichtung, wenn sie zum Muttertag eingeladen werden. Die Papas müssen dann zu Hause bleiben. Einen Tag vor dem gestrigen Männertag war das auch in diesem Jahr so. Das Programm aber, dass die Mütter erlebten, war an diesem sonnigen Nachmittag etwas ganz Besonderes, nämlich Zirkus.

Kurz bevor die Vorstellung beginnt, herrscht im Kindergarten ein munteres Treiben. Die Zirkusschar wuselt aufgeregt umher, Erzieherinnen zupfen noch die schmucken Kostüme zurecht, die die Eltern zu Hause liebevoll angefertigt haben. Unterdessen füllt sich der Hof vor dem Sandkasten, der mit seinem Sonnensegel und mehreren an den Seiten angebrachten Stoffbahnen ein prächtiges Zirkuszelt abgibt. Dann betritt der Ansager in Frack und Zylinder die Szenerie und begrüßt die vielen Mamas, um gleich darauf die Manege frei zu geben für den Einmarsch der Mäuse. Mutig umrunden die Ein- bis Dreijährigen die Manege, um zum Schluss in einen großen Käse hineinzukriechen. Beifall, die Mäuse laufen schnell in die Arme ihrer Mütter und schon betreten die drei Tänzerinnen Mirja, Lara und Elisabeth die Manege, balancieren über einen Balken, der auch ein Seil sein könnte und schwingen dabei Ringe und bunte Tücher. Schon drängen die Muttis immer weiter nach vorn, mindestens ein Dutzend Fotoapparate sind auf die Akteure gerichtet, als schon drei wackere Pferdchen durch den Vorhang in die Manege stürmen und von Dresseur Christoph über Reifen und Stäbe gelotst werden. Dafür, dass in der Manege bei dieser und den anderen Nummern alles glatt läuft sorgt außerdem Erzieherin Annett Wiechmann.

Jetzt hat sie einen Moment Pause, denn die Clowns Emma, Josephine, Anna und Nils stolpern mit Topfstelzen hinter dem Vorhang hervor, zeigen muntere Sprünge auf einem Trampolin, pusten schließlich Seifenblasen in die Zuschauer und geben die Manege frei für die große Raubtierschar. Trommler Pepe rührt die Trommel, als Tiger und Löwen durch feurige Reifen springen. Danach sind die Elefanten an der Reihe. Langsam stampfen sie im Kreis und über Hindernisse. Die letzte Nummer gehört Nele und Frederik, der Tänzerin aus dem Morgenland und dem Schlangenbeschwörer. Als die Schlange aus dem Korb gekrochen ist, trägt der die ganz selbstbewusst ins Publikum.

Auch das Ende gestalten die Kinder wie im richtigen Zirkus. Fröhlich und bunt kommen alle in einer langen Reihe in die Manege und zeigen sich den versammelten Müttern. Die klatschen laut und lange und rufen im Chor nach einer Zugabe. Die gibt es dann auch - in Gestalt von selbst gebastelten bunten Herzen aus Holz für jede.

Die Idee für den Zirkus hatten die Kinder der großen Gruppe, nachdem Renate Dähne, die Bibliothekarin von Regis-Breitingen, die halbjährliche Bücherkiste gebracht hatte. Thema der Bücher war in diesem Jahr Zirkus. Da sagten die Großen aus der Hasengruppe: Das wollen wir machen. Mit Erfolg: die Mütter waren begeistert und nicht nur Andrea Lägel war am Ende voller Stolz darüber, "was unsere Kinder hier auf die Beine gestellt haben".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.05.2013

Neumann, André

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