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Ratskellerbetreiber zieht sich zurück

Ratskellerbetreiber zieht sich zurück


Borna. Es ist die Traditionsgaststätte schlechthin in Borna: der Ratskeller. Allerdings steht gerade hier schon bald wieder ein Wechsel bevor.

. Der bisherige Betreiber zieht sich zurück. Aus dem Rathaus heißt es, ein Nachfolger sei zumindest schon in Sicht.

Vier Jahre lang ist Ronny Helm jetzt Betreiber des Ratskellers. Der Ratskeller oder auch die Ratsklause ist im deutschsprachigen Raum ein häufig vorkommender Name von Gaststätten, die sich in einem Rathaus oder in direkter Nachbarschaft dazu befinden. Ratskeller zählen meistens zu den örtlichen Traditionsgaststätten und bieten gutbürgerliche Küche an. Häufig sind die Wirtschaftsräume Eigentum der Stadt oder Gemeinde, die diese dann an einen Gastwirt verpach-

ten – so, wie es auch in Borna der Fall ist. Ein Geschäft, das an sich ein Selbstläufer sein müsste. Das ist es aber nicht, wie Helm, der frühere Betreiber der Kaiserstube in der Reichsstraße und vormals auch der Zeche in der ehemaligen Brikettfabrik Neukirchen, sagt. „Das ist schon ein schwieriges Pflaster", betont der scheidende Wirt. Der Grund, warum er und seine Frau ihre Zelte in Borna abbrechen, sei dies allerdings nicht.

„Das ist privat", so Helm weiter. Mit einem kleinen Kind im Hintergrund lasse sich eine Wirtschaft wie der Ratskeller einfach nicht mehr betreiben, zumal er und seine Gattin mittlerweile sozusagen Einzelkämpfer sind. Ein Rückzug, der durchaus zu bedauern ist, zumal er nach dem Wechsel von Helms Vorgängern nach Meersburg am Bodensee nicht der erste seiner Art binnen eines überschaubaren Zeitraums ist.

Immerhin. Wenn Familie Helm Ende nächsten Monats die Ratskellertür abschließt, ist ein Nachfolger schon in Sicht. Er soll aus Leipzig kommen und hat sich in jedem Fall an die Vorgaben zu halten, die die Stadt und der Stadtrat für den Ratskeller machen: Es darf keine exotische Küche sein. „Ein thailändisches Restaurant geht hier nicht", sagt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Es sei der ausdrückliche Wunsch der Stadträte gewesen, dass der Ratskeller als erstes Haus am Markt auch künftig bürgerliche deutsche Küche serviert.

Nikos Natsidis

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