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Borna Regis-Breitingen sondiert Varianten für neue Kita
Region Borna Regis-Breitingen sondiert Varianten für neue Kita
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13:50 19.05.2015
Für den Neubau eines Kindergartens in Regis-Breitingen ist auch ein Gebäude im Gespräch, das der Grundschule ähnelt. Quelle: Thomas Kube

Nachdem sich die Stadträte in diesem Jahr mehrere Kindereinrichtungen angeschaut hatten, liegen dem Gremium und der Verwaltung jetzt vier Vorentwürfe beziehungsweise Variantenbeschreibungen vor. Die Stadtverwaltung hatte vier Planungsbüros gebeten, ihre Varianten vorzustellen, nicht im Rahmen einer Ausschreibung oder als Auftrag, sondern als Bitte um kostenlose Lieferung, wie Bürgermeister Wolfram Lenk (Linke) der LVZ sagte.

Alle vier Büros kamen dem Wunsch nach. Vorgegeben war die Größe der Einrichtung für 100 Kinder sowie die für den Neubau vorgesehene Fläche. Gebaut werden soll auf dem Areal am Rande des Neubaugebietes am Stadion, wo sich jetzt der Spielplatz und der Rodelberg befinden. Dabei gehöre laut Lenk zu den Prämissen, dass der öffentliche Rodelberg erhalten bleibe.

Unter den vier angefragten Büros war auch das Architekturkontor Markurt, welches die zwei Jahre alte Grundschule entworfen und gebaut hatte. Das Büro schlägt einen Holzbau in ähnlicher Optik wie die Grundschule vor. Ansonsten umfasst die Palette der Angebote auch Massiv- und Fertigteilbauten. Die Spanne der geschätzten Preise reiche laut Lenk von rund 1,5 bis 2,3 Millionen Euro und hänge auch davon ab, wie weit beim Einsatz erneuerbarer Energieträger über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgegangen werde.

Im Stadtrat hätten sich unter den vier Vorschlägen zwei als Favoriten herausgestellt. Wobei die Vorstellung, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Schule ein ähnlich aussehendes Gebäude platziert werden könnte, offenbar viel Sympathie fand.

"Die Vorschläge", sagt Lenk, "werden jetzt im Technischen Ausschuss genauer unter die Lupe genommen." Dann soll als nächstes entschieden werden, mit welchem Planer und welcher Variante weiter gearbeitet wird. Danach müsse die Finanzierung geklärt werden, was bedeutet, dass die Stadt sich um Fördermittel bemühen wird. Im aktuellen Haushalt hat die Stadt erste Mittel für die Planung vorgesehen. Gebaut werden könne frühestens im nächsten oder übernächsten Jahr, sagt der Bürgermeister. 2014 und 2015 müsse die Planung vorangetrieben und finanziert werden.

Die Zeit kann sich die Stadt lassen, denn vorläufig besteht kein Zeitdruck. Die Einrichtung neben der Feuerwehr besitzt laut Lenk eine gültige Betriebserlaubnis, und die Debatte um zusätzlich nötige Plätze, welche Anfang des Jahres erst zu den Neubau-Überlegungen führte, hat sich vorläufig erledigt, der Platz reicht aus, ohne dass Kinder nach Deutzen geschickt werden mussten. "Wir haben alle in Regis-Breitingen untergebracht", stellt der Bürgermeister fest.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.09.2014
Neumann, André

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