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Borna Regiser Schüler erkunden den Wandel
Region Borna Regiser Schüler erkunden den Wandel
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09:32 10.01.2017
Vicky, Laura, Florian und Vanessaaus der Klasse 7b der Regiser Oberschule haben viel Neues über ihre Heimat gelernt. Quelle: Gislinde Redepenning

Am Sonnabend präsentierten sie die Ergebnisse.

 Vereinschef Michael Wagner moderierte das "Abschlussfest einer fulminanten Projektwoche" mit Musik und kulinarischen Genüssen auf der großen Bühne im Kulturpark inmitten der gesammelten Impressionen des bei Ausflügen und Exkursionen, Gesprächen und Diskussionen Erlebten. Auf gespannten Wäscheleinen hingen bunte Fotocollagen, rund um die Bühne lagen großformatige Kartons mit Texten und Bildern, Fotos, Zeitungsausschnitten, selbstverfassten Informationen und Interviews der ereignisreichen Tage. Das Sammelsurium im positivsten Sinne gab einen umfassenden Blick auf ein Vierteljahrhundert Geschichte der Region frei.

 "Die Themen haben sich die Klassen selbst gestellt, das ist unsere Philosophie", erklärte Gudrun Jugel aus dem Pro-Regio-Vorstand, die zahlreiche namhafte Unterstützer zur Verwirklichung ihrer Idee gewinnen konnte. Auch Neukieritzschs Bürgermeister Henry Graichen (CDU), der sich mit der Regiser Schulleiterin Dagmar Meißner, Ines Lüpfert, Amtsleiterin im Kultusamt des Kreises, und dem früheren Pfarrer Karl-Heinz Dallmann manch neugieriger Frage stellte, lobte die Intention: "Für die Kinder ist es sicher begeisternd, sich selbst etwas zu erarbeiten, statt im Klassenzimmer zu sitzen. Für uns gehört das Thema zur Gegenwart, für sie ist es Geschichte."

 Dabei standen nicht die politischen Vorgänge im Mittelpunkt, vielmehr die heute aktuell spürbaren Auswirkungen und sichtbaren Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklungen der Tagebaulandschaft.

 Eva aus der Klasse 5a war die erste, die mutig vor versammeltem Publikum die Bühne erklomm, um vom Ausflug in den Bergbautechnikpark zu erzählen. Die Klasse 6b hatte das historische Klassenzimmer in Neukieritzsch besichtigt, sich viele Gedanken zum Thema Schule gemacht und sogar ein Tagebuch in Form eines Fotoalbums gestaltet. Die Klasse 6a begab sich unter Regie von Heino Streller auf eine große Seen-Rundfahrt zu ehemaligen Tagebauen, die Klasse 7a drehte sogar einen Film zum Thema "Das schwarze Gold prägt unsere Region".

 Von Florian und Moritz aus der Klasse 7b erfährt man im Porträt des Deutzener Heimatvereins-Vorsitzenden Karl-Heinz Feiner nicht nur seinen schulischen und beruflichen Werdegang, sondern auch, dass er eine "gute Statur hat" und "gut gekleidet ist". Michelle und Svenja stand er in einem Interview Rede und Antwort.

 Maximilian Helmschmied moderierte eine Modenschau seiner Mitschülerinnen aus der Klasse 8a. Michelle, Melanie und Angela aus der zehnten Klasse wiederum fanden den Besuch im Leipziger "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker "definitiv am beeindruckendsten".

 "Das war Mammutarbeit, auch für die Lehrer", resümierte schließlich Schulleiterin Dagmar Meißner. "Die Vorgespräche haben schon vor einem halben Jahr begonnen, aber es hat sich gelohnt. Wir sind alle begeistert von dem, was dabei herausgekommen ist."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.10.2014
Gislinde Redepenning

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