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Reichstor, Rathaus und Emmauskirche

Reichstor, Rathaus und Emmauskirche

Reichstor, Rathaus und Emmauskirche sollen der Blickfang für Autofahrer auf der neuen Autobahn sein. Sie sollen auf braun-weißen Hinweisschildern am Fahrbahnrand von Borna künden.

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Drei historische Gebäude der Stadt: So will Borna an der neuen Autobahn auf sich aufmerksam machen.

Quelle: PR

Borna. So will es die Stadt. Die Entscheidung darüber liegt beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden.

Es sind die braun-grundierten Schilder, die jeder kennt, der auf einer Autobahn durch Europa fährt. Ob auf dem Weg nach Prag oder zum Balaton, in Österreich oder in Griechenland - die Schilder an der Fahrbahn verwiesen auf mehr oder weniger sehenswürdige Bauwerke, Landschaften oder Denkmäler jenseits der Fahrbahn. Es versteht sich, dass auch die Stadt Borna nicht länger ohne eine solche Beschilderung sein will.

Erste Bemühungen in diese Richtung gab es bereits vor sieben Jahren, als der damalige Oberbürgermeister Bernd Schröter (Bürger für Borna) namens der Stadtverwaltung einen entsprechenden Antrag stellte. Daran hat auch die heutige Rathauschefin Simone Luedtke (Linke) angeknüpft. Deshalb beauftragte die Stadt das Dresdner Büro Kittel und Partner, das bereits 70 Autobahnschilder in Sachsen entworfen hat.

Grafikdesignerin Sabine Kittel war in Borna zum Fotoshooting. Sie fotografierte Gebäude wie die Emmauskirche, das Rathaus und die Dinterschule, aber auch das Gymnasium und das Reichstor. "Als Außenstehender lassen sich die Dinge anders einordnen", sagt Kittel, die auch auf das Problem des Bornaer Images aufmerksam macht. Borna rufe noch immer Assoziationen von Braunkohle und Umweltproblemen hervor. "Da vermutet niemand eine hübsche Altstadt." Genau die aber soll zum Blickfang werden. Unter der Überschrift "Historische Stadt Borna" will die Stadt mit Reichstor, Rathaus und Emmauskirche werben. Dafür habe sich der Ältestenrat entschieden, sagt Oberbürgermeisterin Luedtke. Grafikerin Kittel, die bereits seit 1995 Hinweisschilder an Autobahnen in Sachsen entwirft, hat das Motiv so lange bearbeitet, bis es den Vorgaben des Gesetzgebers entspricht. Dabei kommt es auf die passende Schriftgröße ebenso an wie auf den richtigen Anteil der Braunanteile am Gesamtbild. Zudem besteht die Kunst darin, nicht zu große weiße Flächen auf dem Symbolbild zu haben, weil die den Rest des Bildes bei Dunkelheit überstrahlen können.

Die Stadt möchte die Beschilderung an der heutigen Ortsumfahrung im Osten anbringen, die in Zukunft zu einer richtigen Autobahn wird, wenn die Strecke erst einmal bis Rötha verlängert worden ist. Und es soll nicht nur ein Schild geben. Luedtke: "Wir hätten gern in jeder Fahrtrichtung eine Tafel." Die Entscheidung darüber liegt bei der Dresdner Behörde - und zwar sowohl darüber, ob die Stadt Borna die Beschilderung aufstellen darf als auch über das gewünschte Motiv.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.09.2013

Nikos Natsidis

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