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Ringe für die Störche

Ringe für die Störche

Sie sind gerade vier Wochen alt, können noch nicht fliegen und wachsen unter den Augen ihrer wachsamen Eltern auf. Drei Jungstörche sind am Sonntag beringt worden, um sie und ihre Wege zukünftig verfolgen zu können.

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Beringer Dietmar Heyder und Christian Ufert von der Groitzscher Feuerwehr zeigen den anwesenden Zuschauern einen der drei Jungstörche, die gerade ihren Ausweis fürs Leben erhalten haben.

Quelle: Olaf Becher

Groitzsch. Anfang Mai waren die drei Adebare im Nest auf dem Schornstein auf dem Gelände der Gärtnerei Nolte geschlüpft. Nun rückte am Wochenende der Beringer Dietmar Heyder aus Markranstädt zusammen mit Kameraden der Groitzscher Feuerwehr an, um die Jungtiere zu markieren und sie sich genauer anzusehen.

"Die Daten werden in der Vogelwarte Hiddensee gespeichert, um den Zugweg der Tiere nachvollziehen zu können", erklärt Heyder. Er ist froh, dass das Trio in einem "sehr guten Ernährungszustand" sei. Gerade in diesen Wochen sei das nicht selbstverständlich, wegen der anhaltenden Trockenheit würden die Alttiere nur wenige Würmer und Kleingetier finden. Allerdings werde dieser Mangel durch eine große Population von Mäusen ausgeglichen.

Unterstützung bekam Heyder von der Groitzscher Feuerwehr, die ihre Drehleiter mitbrachte. Ohne diese sei der Zugang zum Horst auf dem 16 Meter hohen Schornstein nicht möglich gewesen, "denn dieser kann nicht mehr bestiegen werden", wie Mike Köhler von der Feuerwehr erklärte. Ohnehin klappe die Zusammenarbeit mit der Groitzscher Regionalgruppe Südraum vom Nabu immergut.

60 Besucher hatten sich am Sonntag eingefunden, um die Jungstörche sehen zu können. Einem der drei musste Heyder zunächst ein Drahtgeflecht vom Bein entfernen, das die Eltern vermutlich mit dem Nistmaterial mitgebracht und das sich um das Bein gewickelt hatte. "Hätte sich die Drahtschlaufe weiter zugezogen, wäre das Tier in Gefahr gewesen", sagt Heyder. In drei bis vier Wochen werden die nun beringten Jungtiere ihre ersten Flugversuche unternehmen, Ende August, Anfang September geht es für sie dann ins Winterquartier. Wie sich die Kleinen bis dahin entwickeln, ist im Internet auf der Storchentagebuch-Seite www.groitzsch-wetter.de zu verfolgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.06.2015
Julia Tonne

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