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Borna Rittergut Kahnsdorf ist jetzt eine Gaststätte
Region Borna Rittergut Kahnsdorf ist jetzt eine Gaststätte
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14:15 03.04.2016
Die Freiluftsaison kann kommen, Lars Richter öffnet zur Probe schon mal den Schirm auf dem Freisitz am Gutsteich in Kahnsdorf.   Quelle: André Neumann
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Neukieritzsch/Kahnsdorf

 Kahnsdorf und der Hainer See starten mit einem neuen gastronomischen Angebot in die neue Saison. Seit Ostern lädt hier nicht nur das Café im Schillerhaus zum Verweilen ein, jetzt ist auch die untere Etage des Herrenhauses eine Gaststätte.

Betreiber ist Lars Richter, der in den vergangenen 20 Jahren als Betreiber des Sportlerheims Lobstädt und Caterer gastronomisch unterwegs war. Daher rührte auch der Kontakt zur Seebetreibergesellschaft Blauwasser. Die hatte das Herrenhaus sanieren lassen und darin ihre eigenen Büros, Ferienwohnungen und im Erdgeschoss vermietbare Säle eingerichtet. Mit der Versorgung der Gesellschaften wurde in den vergangene knapp zwei Jahren häufig Richter betraut. Jetzt, so Richter, wolle sich Blauwasser auf das Kerngeschäft beschränken und die Gastronomie abgeben. Weil man sich gut kenne, sei daraus ein „freundschaftliches Pachtverhältnis“ entstanden, wie Richter sagt.

Das Restaurant „Gut Kahnsdorf“ werde eine gutbürgerliche Küche anbieten und mit dem Café in einer Hand betrieben. Die beiden zusammenhängenden Säle im Haupthaus hat Richter großzügig im Herrenhaus-Stil eingerichtet, mit zurückhaltender Dekoration und einer Ritterrüstung in der Ecke. Das große Plus sind die zwei Freisitze. Einer vor dem Schillerhaus, der andere zwischen den Giebelseiten beider Häuser direkt am Gutsteich.

Lars Richter ist davon überzeugt, dass die Gaststätte im Sommer gut frequentiert sein werde. Zur Eröffnung zu Ostern sei der Ansturm jedenfalls überwältigend gewesen. So sehr, dass die Defizite des Cafés deutlich zu tage traten. Wenn zur Kaffeezeit 150 bis 200 Gäste kommen, sind Wartezeiten unvermeidlich, weil die Ausschanktheke im Schillerhaus zu klein und die Küche zu eng ist.

Dem Herrenhaus, wo mehr Platz ist, hat Richter eine modernen Küchenausstattung verpasst. Schwerer war die Suche nach Personal, vor allem nach einem Koch. Den hat er nun gefunden, er kommt vom Ratskeller in Grimma.

In die Gastronomie eingestiegen ist Lars Richter vor rund 25 Jahren in Leipzig im damals noch existierenden Bowlingzentrum am Leuschnerplatz. Für die Arbeit dort schmiss er sogar sein Journalistikstudium hin. Sein Cateringunternehmen baute er auf, als die hohe Zeit des Lobstädter Fußballs zu Ende ging und damit auch weniger Leute ins Sportlerheim kamen. Er selbst hat auch schon höhere fußballerische Welten erlebt, spielte einst mit Chemie Leipzig in der DDR-Liga. Seine Söhne tun es ihm jetzt nach, allerdings beim Erzrivalen Lok Leipzig, wo sie viermal in der Woche trainieren.

Ab Mai wird das Restaurant Gut Kahnsdorf täglich geöffnet sein, bis dahin gibt es wöchentlich zwei Ruhetage.

Von André Neumann

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